15:53 18 September 2020
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    Der russische Rüstungskonzern Kalaschnikow hat laut seinem Generaldirektor Dmitri Tarassow mit den Exporten des AK-12 begonnen. Nach seinen Worten musste das vor acht Jahren konzipierte Sturmgewehr nach dem Einsatz nachgebessert werden.

    Sowohl das Verteidigungsministerium als auch andere bewaffnete Organe Russlands würden das AK-12 in Dienst stellen, teilte Tarassow in einem Interview mit Sputnik mit.

    Nach seinen Worten hatte die erste Nutzung in der Truppe einen Nachbesserungsbedarf bei dem Sturmgewehr offenbart. Unter anderem musste die Konstruktion geändert werden.

    „Wir setzen schon konstruktive Änderungen um, um die Ergonomik zu verbessern und die Waffe bedienungsfreundlicher zu machen“, beteuerte der Konzernchef. Die verbesserte Version des AK-12 werde „in allernächster“ Zeit an die Truppe gehen.

    „Außerdem wurde mit der Lieferung in Länder des nahen Auslands begonnen“, teilte Tarassow weiter mit. Konkrete Länder nannte er nicht. Die Bezeichnung „nahes Ausland“ steht in Russland hauptsächlich für ehemalige Sowjetrepubliken.

    Das Unternehmen habe bereits alle AK-12, die das Verteidigungsministerium für dieses Jahr geordert hatte, vertragsgemäß geliefert, so Tarassow weiter. Das Werk Ischewsk gehe schon seinen Verpflichtungen aus dem staatlichen Rüstungsauftrag 2021 nach.

    Das 5,45mm-Sturmgewehr AK-12 ist von Kalaschnikow für die Kampfmontur Ratnik entwickelt worden und steht seit 2018 bei den russischen Streitkräften im Dienst. Der Hersteller positioniert das AK-12 als eine neue Plattform, auf der Kriegs- als auch Zivilwaffen verschiedenen Kalibers hergestellt werden sollen. Die zivile Version des AK-12 heißt AK TR3.

    leo/ae

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    Tags:
    Export, AK-12, Kalaschnikow