03:57 30 November 2020
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    Das Zwei-Prozent-Ziel bei den Verteidigungsausgaben der Nato-Länder beschert der Militärsparte des deutschen Konzerns Rheinmetall hohe Profite: Ungarn bezieht 218 Schützenpanzerwagen neuester Modifikation im geschätzten Wert von rund zwei Milliarden Euro, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstag).

    Ungarn ist demnach der erste Kunde für den neuartigen Lynx-Schützenpanzer. Zur Lieferung gehörten zudem neun Bergepanzer als Unterstützungsfahrzeuge, Ausbildung und Training an Simulatoren sowie die Wartung und die Versorgung mit Ersatzteilen.

    Rheinmetall-Chef spricht von "bedeutendem Erfolg"

    „Es ist für uns ein bedeutender Erfolg, mit dem Lynx nun den Marktdurchbruch erzielt zu haben“, zitierte das Blatt den Rheinmetall-Vorstandschef Armin Papperger. Ungarn setze sich mit dem Auftrag technologisch an die Spitze der europäischen Heerestechnik, sagte der Topmanager.

    Der Zeitung zufolge erhofft sich Rheinmetall künftig weitere Beziehungen zu Ungarn. „Über die zu erwartende jahrzehntelange Nutzungsdauer des Lynx werden Ersatzteile benötigt und Wartungsmaßnahmen erforderlich sein, um die Fahrzeuge betriebsbereit zu halten“, zitierte das Blatt aus der Konzernmitteilung.

    Montageproduktion vor Ort in Ungarn geplant

    „Für die Lynx-Produktion baut Rheinmetall ein Joint-Venture in Ungarn auf, damit ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung aus der Beschaffung im Land des Kunden entstehe. Die ersten 46 Schützenpanzer werden allerdings in Deutschland gefertigt und bis Anfang 2023 geliefert werden. Die restlichen 172 Fahrzeuge sollen dann in Ungarn produziert werden“, hieß es im Artikel.

    am/mt/jeg

     

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    Tags:
    Bestellung, Schützenpanzer, Rheinmetall, Ungarn, Deutschland