04:48 26 Oktober 2020
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    Die Internationale Raumstation ISS hat der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos zufolge am Mittwoch mithilfe des Progress-Frachters MS-14 eine Kollision mit Weltraummüll vermieden. Wie das Nasa-Flugleitzentrum in Houston berichtete, ist die ISS mittels der Triebwerke des Progress-Frachters einer Kollision mit Weltraumschrott entgangen.

    Die US-Raumfahrtagentur Nasa hatte zuvor mitgeteilt, die ISS werde mithilfe der Triebwerke des Transportraumschiffes Progress ein Manöver zum Ausweichen von Weltraumschrott vornehmen. Die Besatzung hätte sich zu der Zeit in dem russischen bemannten Sojus-Raumschiff aufgehalten.

    Laut Roskosmos waren um 00.19 Uhr Moskauer Zeit (23:19 Uhr MESZ am Dienstag) die Triebwerke der an der ISS angekoppelten Progress-Raumkapsel eingeschaltet worden. Sie liefen 150 Sekunden und verliehen der Raumstation einen Impuls von 0,3 Meter pro Sekunde, so dass die ISS die Kollision mit einem gefährlichen Objekt vermeiden konnte.

    Derzeit sind die russischen Kosmonauten Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner sowie der US-Astronaut Christopher Cassidy an Bord der ISS eingesetzt.

    Die ISS hatte bereits im Juli ein Ausweichmanöver vorgenommen, um einer Kollision mit einem Wrackteil einer Stufe einer russischen Proton-Rakete zu entgehen, die noch 1987 ins All geschickt worden war. Seit dem Einsatzbeginn der ISS sind insgesamt 26 Ausweihmanöver ausgeführt worden, zuletzt im September 2015.

    ls/sb

     

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    Tags:
    NASA, Roskosmos, USA, Russland