19:40 23 November 2020
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    Frankreich hat die Lieferung von Komponenten für russische Satelliten eingestellt.

    Laut Juri Koptew, für Forschung und Technologien zuständiger geschäftsführender Direktor der Raumfahrtbehörde Roskosmos und Vorsitzender des wissenschaftlich-technischen Rates des staatlichen Technologiekonzerns Rostec, ist ein Roskosmos-Betrieb betroffen.

    Russlands Raumfahrt auf Importsubstitution angewiesen

    „Wir hatten mit dem Bau von Raumapparaten begonnen, in denen Hardware unserer geachteten ausländischen Kollegen zum Einsatz kommt. Vor zwei Monaten gab ein französisches Unternehmen, das einen Roskosmos-Betrieb mit Vakuum-Laufzeitröhren versorgte, die Entscheidung bekannt, dass die Lieferungen eingestellt würden“, wurde Koptew im Rostec-Jahresbericht für 2019 zitiert.

    Dem Papier zufolge musste die Produktion derartiger Lampen in einem Rostec-Betrieb in Saratow an der Wolga eingerichtet werden. Rostec nannte weder die französische Firma noch russische Betriebe beim Namen. Das französische Unternehmen nannte keinen Grund für seine Entscheidung.

    Sojus-Start von Kourou voraussichtlich Ende November

    Unterdessen rechnen russische und französische Fachleute mit der Wiederaufnahme der Starts russischer Sojus-Trägerraketen vom Weltraumbahnhof Kourou auf Französisch-Guayana Ende November. Die Starts waren wegen der Ausbreitung des Coronavirus für unbestimmte Zeit eingestellt worden.

    am/gs

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    Rostec, Juri Koptew, Einstellung, Lieferungen, Roskosmos, Frankreich, Russland