12:08 02 Dezember 2020
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    Der Leiter der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, Dmitri Rogosin, vertritt die Auffassung, der neue Wettlauf zum Mond werde zur Einsicht in die Notwendigkeit einer Kooperation beitragen.

    „Dieser Wettlauf wird bis zu einer gewissen Zeitgrenze dauern – solange, bis wir zu begreifen beginnen, dass er sinnlos ist. Denn in jedem Fall wird das Kriterium der Einheit wieder klar zutage treten“, sagte Rogosin in einem Interview mit dem Ersten Kanal des russischen Fernsehens.

    „Gerät jemand in Not, kommen wir ihm selbstverständlich zu Hilfe. Wir würden den Amerikanern zu Hilfe kommen; ich glaube, dass die Amerikaner uns die Hilfe ebenfalls nicht verweigern würden. Ich glaube, dass die künftige Eroberung des Mondes nicht von irgendeinem Land nationalisiert werden darf – es würde nicht ohne uns auskommen“, fügte der Roskosmos-Chef hinzu.   

    Ein Ergebnis des Wettrennens um den Mond in den 1960er bis 1970er Jahren war der gemeinsame Flug des sowjetischen Raumschiffes Sojus und des US-Raumschiffes Apollo.

    Die USA setzen derzeit ein neues Programm mit der Bezeichnung „Artemis“ um, das den Flug amerikanischer Astronauten zum Mond im Jahr 2024 vorsieht. Russland plant, im Jahr 2030 einen Kosmonauten auf dem Mond landen zu lassen. 

    ls/sb

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    Tags:
    Roskosmos, Dmitri Rogosin, Mond, USA, Russland