06:43 03 Dezember 2020
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    Entwickelt wurde das unbemannte Luftfahrzeug „Orion“ als Aufklärungsdrohne. Bei der russischen Armee dient es inzwischen mit erweiterten Fähigkeiten. Das erste Exemplar hat das Verteidigungsministerium im April in die Nutzung eingeführt. Ein Video zeigt die Drohne bei der Truppe.

    Der Kommandeur, der UAV-Pilot und der Waffensystemoffizier am Leitstand unternehmen nichts, während die „Orion“ startet oder landet. Sie würden nur bei außerordentlichen Ereignissen eingreifen – ansonsten läuft der Vorgang automatisch: Auch dann, wenn Gegner mit starken Störsignalen auf das Einsatzumfeld der „Orion“ einwirken würden.

    Im Normalfall startet oder landet die russische Drohne mittels Satellitennavigation. Im Konfliktfall können Satelliten jedoch durch gegnerischen Eingriff ausfallen. Für außergewöhnliche Lagen dieser Art verfügt die „Orion“ über ein unter extremen Bedingungen erprobtes Doppelbereichsradar (das UAV wurde im Syrien-Einsatz getestet). Fällt auch dieses System durch gegnerische Störangriffe aus, landet die Drohne vermittels eines Lasersystems.

    Das Einsatzspektrum des russischen UAVs ist erheblich erweitert worden. Neben umfangreicher Überwachungssensorik verfügt die Drohne über drei Waffenstationen an den Tragflächen und unter dem Rumpf. Somit kann die „Orion“ mit kompakten Lenkbomben und -raketen bestückt werden. Die Waffenlast beträgt insgesamt 200 Kilogramm. So beladen, kann die russische Drohne über 24 Stunden lang mit einer Geschwindigkeit von rund 200 Stundenkilometern patrouillieren.

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    Tags:
    Russland, Drohne, Orion