12:54 03 Dezember 2020
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    1947 startete die Entwicklung eines leichten Schützenfahrzeugs für die Rote Armee. Drei Jahre später – im November 1950 – stellten die sowjetischen Streitkräfte den BTR-40 in Dienst. Das gepanzerte Radfahrzeug gilt als Russlands erster in Großserie gefertigter Truppentransporter.

    Es wird kaum ein Konfliktgebiet geben, in dem der BTR-40 nicht im Einsatz war. Im Nahen Osten nutzten erst die Araber die kompakte „Schützenkarre“, dann die Israelis, als Trophäe. In Vietnam wurde sogar eine Version mit Lenkraketen zur Flugabwehr gesichtet. Auch heute ist der Truppentransporter in Asien noch hier und da im Einsatz. Die indonesischen Streitkräfte zum Beispiel haben ihren BTR-40 unlängst aufgerüstet: mit stärkerer Panzerung, einem Dieselmotor und einem Geschützturm.

    Bei der Einführung in der Roten Armee am 16. November 1950 war der BTR-40 ein kompakter Fünftonner, aufgebaut auf dem GAZ-63, dem legendären russischen Allradlaster.

    Acht Schützen konnte das gepanzerte Radfahrzeug auf geschützter Pritsche aufnehmen. Der Fahrer und ein weiterer Soldat fanden in der Kabine Platz. Der 10-Millimeter-dicke Stahlrumpf schützte vor Granatsplittern und Infanteriebeschuss. Die Bewaffnung bestand serienmäßig aus einem MG im Kaliber 7,62 Millimeter mit einem Kampfsatz von 1250 Schuss. Eine mit einer Flak bewaffnete Version existierte ebenso wie ein Exot: ein auf Schienen bewegliches Modell.

    Die Motorisierung des BTR-40 bestand aus einem Benziner mit 78 PS. Auf Landstraßen waren damit allerhöchstens 80 km/h möglich – für den Stadt- oder Dschungelkampf reichte der Motor allemal.

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