• Ein Trabant in West-Berlin nach der Grenzöffnung zwischen der DDR und BRD (Archiv)
    Letztes Update: 09:59 07.09.2019
    09:59 07.09.2019

    Grenzöffnung und mögliche Alternativen: Egon Krenz über DDR-Untergang 1989 – Teil 2

    In ihrem 40. Jahr erlebt die DDR zunehmende Probleme und wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung. Die Folgen: Demonstrationen, Fluchtwelle und die Grenzöffnung am 9. November. Sputnik hat mit dem letzten DDR-Staats- und Parteichef Egon Krenz darüber gesprochen. In Teil 2 geht es um Rahmenbedingungen und Ursachen der überraschenden Grenzöffnung.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) Egon Krenz (l.) am 24. Oktober 1989
    Letztes Update: 17:59 06.09.2019
    17:59 06.09.2019

    Eigene Fehler und Kampf zweier Systeme: Egon Krenz über DDR-Untergang 1989 – Teil 1

    In ihrem 40. Jahr hat die DDR mit zunehmenden Problemen und wachsender Unzufriedenheit der Bevölkerung zu kämpfen. Dagegen hat nicht geholfen, dass Egon Krenz den langjährigen DDR-Staats- und SED-Parteichef Erich Honecker im Oktober 1989 ablöste. Aber auch die Sowjetunion hat nicht mehr geholfen. Im Gespräch mit Sputnik hat Krenz zurückgeblickt.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Flüchtlingen aus der DDR bei der BRD-Botschaft in Prag am 04. November 1989
    Letztes Update: 16:45 05.09.2019
    16:45 05.09.2019

    Warum DDR-Botschaftsflüchtlinge 1989 ausreisen durften und wer dafür sorgte

    Dramatische Situationen haben sich im Sommer 1989 in den BRD-Botschaften in Warschau, Prag und Budapest, aber auch in Ost-Berlin abgespielt. Bis zu mehreren Tausende DDR-Bürger haben damals versucht, über die Botschaften auszureisen. Eine Veranstaltung in Berlin hat am Mittwoch daran erinnert und Hintergründe und Zusammenhänge deutlich gemacht.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Gregor Gysi: „Würde nicht noch mal Vorsitzender der SED werden“
    Letztes Update: 10:00 31.08.2019
    10:00 31.08.2019

    Exklusiv: Gregor Gysi: „Würde nicht noch mal Vorsitzender der SED werden“

    Der wohl prominenteste Linke, Gregor Gysi, schaffte zu DDR-Zeiten den Spagat zwischen System und Opposition. 1989 hätte er nicht gedacht, dass die Sowjetunion die DDR aufgibt. Als sich die Wiedervereinigung abzeichnete, übernahm Gysi die verhasste SED und damit den wohl undankbarsten Job der Welt, wie er im exklusiven Sputnik-Interview erzählt.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • A.R. Penck: Der Übergang, 1963
    Letztes Update: 18:28 27.08.2019
    18:28 27.08.2019

    Bilder gegen die Mauer im Kopf: Ausstellung zeigt DDR-Kunst im Westen – Fotos

    Im Jahr 30 nach dem „Mauerfall“ zeigt der Kunstpalast Düsseldorf eine Ausstellung zu DDR-Kunst. Nach drei Jahrzehnten stiefmütterlicher Behandlung soll ihr der gebührende Platz gegeben werden, so Kurator Steffen Krautzig. Mit Werken von DDR-Künstlern, die lange Zeit als Staats-Maler galten, hinterfragt die Schau „Utopie und Untergang“ Klischées aus Ost wie West.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Ein DDR-PKW vom Typ Trabant erinnert vor dem  Ungarischen Nationalmuseum in Budapest an die Ereignisse 1989
    Letztes Update: 19:40 25.08.2019
    19:40 25.08.2019

    August 1989: Wie ein grenzüberschreitendes Picknick für eine Massenflucht genutzt wurde

    Vor 30 Jahren hat ein kurze Zeit offenes Tor an der ungarisch-österreichischen Grenze eine Massenbewegung von DDR-Bürgern ausgelöst. Die Organisatoren hatten das nicht geplant, doch andere haben nachgeholfen. Das spielt kaum eine Rolle bei den offiziellen Erinnerungen an das Ereignis. Weggelassen wird, was nicht passt – obwohl es nachlesbar ist.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Flucht der Farmer nach Westdeutschland während der Zwangsumsiedlung in den Grenzgebieten 1952
    Letztes Update: 09:00 25.08.2019
    09:00 25.08.2019

    Buch erinnert: Wie die DDR Menschen zu „Ungeziefer“ erklärte und zwangsumsiedelte – Interview

    Die DDR hat rigoros ihr Grenzgebiet zur BRD gesichert. Dafür hat sie auch massenweise Menschen zwangsumgesiedelt. Ein neuer Roman erinnert an das Schicksal vieler Familien, die ihre Heimat verlassen mussten. Sputnik hat mit der Autorin Kati Naumann über ihr Buch „Was uns erinnern lässt“ gesprochen.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Wasja Götze, Die reizende Mauer, 1988, Öl auf Hartfaserplatte, 92 x 123cm, Privatbesitz,  Foto: Künstler
    Letztes Update: 13:00 24.08.2019
    13:00 24.08.2019

    Kein Zurück: Wie DDR-Künstler auf Wendezeit und Mauerfall reagierten – Bilder einer Ausstellung

    Es ist die wichtigste Ausstellung im Jubiläumsjahr der Friedlichen Revolution: „Point of no return“ ist deutschlandweit die erste und größte Schau zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der Wende. Die Leipziger Ausstellung zeigt, dass ostdeutsche Kunst qualitativ hochwertiger und legitimer Bestandteil der gesamtdeutschen Kunstgeschichte ist.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
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  • Werner Tübke, Herbst `89, 1990, Mischtechnik auf Holz, 59,5 x 75,5cm, Sammlung VNG Leipzig
    Letztes Update: 11:00 24.08.2019
    11:00 24.08.2019

    DDR-Kunst hat ihren legitimen Platz – Ausstellung über Wende und Mauerfall

    „Point of no return“ ist deutschlandweit die erste und größte Schau zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der Wende. Die Leipziger Ausstellung zeige, dass ostdeutsche Kunst qualitativ hochwertiger und - nach Jahrzehnten der Stigmatisierung - legitimer Bestandteil gesamtdeutscher Kunstgeschichte ist, so Kurator Paul Kaiser im Sputnik-Interview.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Peter Schreier während der Generalprobe vor der Eröffnung des Palastes der Republik (Archivbild)
    Letztes Update: 09:30 24.08.2019
    09:30 24.08.2019

    Exklusiv: Peter Schreier – Weltstar aus der DDR

    Peter Schreier war neben Theo Adam der größte Klassik-Star der DDR – ein Jahrhunderttalent. Der Sachse sang schon seit den 1960er Jahren auf den großen Bühnen von Salzburg bis Mailand. Wie war das Leben zwischen großer Welt und kleiner DDR? Wie hat der Sänger die Wende erlebt und wie geht es ihm heute? Peter Schreier im exklusiven Sputnik-Interview.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  •  Subkultur des Sozialismus: Die „DDR-Bohème“ in Bildern
    Letztes Update: 13:20 17.08.2019
    13:20 17.08.2019

    Subkultur des Sozialismus: Die „DDR-Bohème“ in Bildern

    Im totalitären und scheinbar gleichgeschalteten System existierten Freiräume, in denen Individualität und Eigensinn möglich waren: Die „DDR-Bohème“ lebte im Spannungsverhältnis zwischen Askese und Hedonismus, litt unter staatlicher Repression – die „Kulturschaffenden“ waren Keimzellen politischer Opposition. Impressionen vom Leben der „Bohèmiens“.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
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  • Ein bemalter Mann mit Pickelhaube steht vor dem Brandenburger Tor am 3. Oktober 1990
    Letztes Update: 10:57 17.08.2019
    10:57 17.08.2019

    Die „DDR-Bohème“: Alternatives Leben im Sozialismus

    Im deutschen Staatssozialismus gab es eine Gegenkultur. Die „DDR-Bohème“. Wer dazu zählte und womit sich diese DDR-Bürger beschäftigten oder vielmehr: nicht beschäftigten, und was aus den nach sozialistischem Verständnis als „asozial“ eingestuften Lebensentwürfen nach dem Mauerfall wurde – Paul Kaiser vom Institut für Kulturstudien im Gespräch.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Sowjetische Soldaten im Treptower Park 1987
    Letztes Update: 08:30 17.08.2019
    08:30 17.08.2019

    Ex-DDR-Diplomat: „Die Osterweiterung der Nato war kein Vertragsbruch, aber ein Wortbruch“

    Zu DDR-Zeiten war Helmut Domke, ähnlich wie die Bundeskanzlerin, Physiker und hat sich in der kirchlichen Friedensarbeit engagiert. Nach der Wende wurde er ins letzte DDR-Außenministerium berufen und hat international die Wiedervereinigung mitverhandelt. Die Freundschaft zu Russland hat ihn nie losgelassen, wie Domke im Sputnik-Interview erzählt.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • zweiter v. l.: Erster SED-Sekretär Walter Ulbricht, 1959 (Archiv)
    Letztes Update: 11:01 13.08.2019
    11:01 13.08.2019

    Mauerbau 1961: Was Ulbricht wirklich wollte und was der Westen verschweigt – Historiker

    „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Dieser berühmte Satz des DDR-Partei- und Staatschefs Walter Ulbricht aus dem Jahr 1961 ist 30 Jahre nach der Maueröffnung 1989 wieder überall zu lesen und zu hören. Im Interview erklärt der Historiker Siegfried Prokop, was es damit auf sich hat und warum die Mauer doch gebaut wurde.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Flucht nach West-Berlin
    Letztes Update: 07:02 13.08.2019
    07:02 13.08.2019

    58 Jahre Mauerbau - Fluchttunnel in die Freiheit – Video

    Am 13. August 1961 spielten sich dramatische Szenen in Berlin ab. Bevor 15.000 DDR-Polizisten Stacheldraht verlegten, flüchteten letzte Wagemutige Richtung Westen. Später gruben Fluchthelfer Tunnel in den Osten, um ihre Familien rüber zu holen. Dank des Vereins „Berliner Unterwelten“ kann man einen solchen Fluchttunnel nun besichtigen.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Sturm der Berliner Mauer (Archiv)
    Letztes Update: 10:28 11.08.2019
    10:28 11.08.2019

    Pressefest in der deutschen Botschaft Moskau: Mauerfall als Erlösung – Video

    Mit Bier, Würstchen und anderen deutschen Spezialitäten verlief das traditionelle Pressefest in der deutschen Botschaft in Moskau, das in diesem Jahr dem 30. Jahrestag des Mauerfalls gewidmet wurde. Der bekannte russische Graffiti-Künstler Mednoj reproduzierte eines der aussagenkräftigsten Bilder der East Side Gallery „Test the Best“.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Vertragsarbeiter in der DDR beim Fußballspiel
    Letztes Update: 09:00 10.08.2019
    09:00 10.08.2019

    Bruderland – Sozialistische Vertragsarbeiter in der DDR

    Auch in der DDR gab es „Gastarbeiter“. Sie kamen aus befreundeten sozialistischen Staaten wie Vietnam, Mosambik, Kuba oder Angola. Wie haben sie die DDR erlebt und was passierte mit ihnen nach der Wende? Die Webdoku „Eigensinn im Bruderland“ erzählt die Geschichte der DDR-Migranten. Sputnik hat mit einer der Autorinnen, Julia Oelkers, gesprochen.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Menschen nach der Eröffnung der Berliner Mauer nahe des Brandenburger Tores (Archiv)
    Letztes Update: 09:37 03.08.2019
    09:37 03.08.2019

    „Die DDR war ein Glück für die deutsche Geschichte“ – Buch gegen das Negativbild

    Was bleibt von der untergegangenen DDR? Diese Frage beantwortet der Journalist Matthias Krauß in einem neuen Buch. Ebenso die Frage, was sich für die Ostdeutschen nach der Einheit verschlechtert hat. Gegenüber Sputnik hat er erklärt, warum er das Buch veröffentlicht hat, während derzeit offiziell 30 Jahre „Mauerfall“ gefeiert werden.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
  • Schönheitskur für die Berliner Mauer – Fotos
    Letztes Update: 21:23 02.08.2019
    21:23 02.08.2019

    Schönheitskur für die Berliner Mauer – Fotos

    Die Berliner Mauer gilt weltweit als Denkmal für Frieden und Freiheit: Ihre Überreste stehen in Museen, Kunstsammlungen und – im Freien. Touristenströmen, der Witterung und dem Zahn der Zeit ausgesetzt. Damit 30 Jahre nach Mauerfall nichts verblasst, spendieren die Künstler Kiddy Citny und Thierry Noir „ihrer“ Mauer eine Schönheitskur.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang
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  • Westberlin-Waldemarstrasse
    Letztes Update: 20:37 01.08.2019
    20:37 01.08.2019

    Warum wird die Mauer renoviert? – „Mauermaler“ Kiddy Citny verrät den Grund

    Berliner Mauerteile dekorieren Museen, sind urbane Denkmäler und Kunstsammlerobjekte. Ab Mitte der 80er Jahre war die Mauer nämlich nicht mehr nur betongrau: Kiddy Citny sei Dank wurde die Westseite des DDR-Bollwerks bunt. Dies war weder legal noch ungefährlich. Heute renoviert der „Mauermaler“ immer wieder „seine“ Mauer. Sputnik hat nachgefragt.

    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang