12:13 15 November 2019
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    Die USS Indianapolis in Burns Harbor (Indiana, USA) (Archivbild)

    US-Navy nimmt weiteres Kampfschiff zur küstennahen Gefechtsführung in Betrieb – Video

    © Foto: U.S. Navy Photo by Mass Communication Specialist 3rd Class Timothy Haggerty
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    Die Marine der Vereinigten Staaten hat ein weiteres Schiff der Klasse von Kampfschiffen zur küstennahen Gefechtsführung in den Dienst gestellt. Das Video der Zeremonie wurde auf Twitter geteilt.

    Der Inbetriebnahme der USS Indianapolis (LCS 17) wohnten laut einer Mitteilung der US-Navy am Samstag mehr als 8000 Menschen in der Stadt Burns Harbor (US-Bundesstaat Indiana) am Ufer des Michigansees bei. Es ist bereits das vierte Schiff, das nach der Hauptstad des Bundesstaates – Indianapolis – benannt wurde.

    Bei der Zeremonie wurden Veteranen des Schweren Kreuzers USS Indianapolis geehrt, der im Juli 1945 unter anderem Bestandteile für die zum späteren Abwurf über der japanischen Stadt Hiroshima bestimmte Atombombe „Little Boy“ von der US-Westküste auf die Insel Tinian gebracht hatten. Das Schiff wurde wenige Tage später von einem japanischen U-Boot torpediert und sank. Seine Crew-Mitglieder hatten mehrere Tage im Wasser verbracht, bevor sie gerettet wurden.

    LCS-Schiffe

    Als LCS (Littoral Combat Ships; dt. Schiffe für küstennahe Gefechtsführung) wird ein neuartiger Kriegsschiffstyp der United States Navy bezeichnet, der angesichts der geänderten Bedrohungslage für die asymmetrische Kriegführung im feindlichen Küstenvorfeld konzipiert wurde.

    Die kleinen und manövrierfähigen Schiffe dieser Klasse sind als Ersatz für die ausgemusterten Fregatten des Typs USS Oliver Hazard Perry gedacht. Bis 2030 sollen knapp 60 neue Fregatten verschiedener Konzepte gebaut werden.

    mo/ae

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    U.S. Navy, USA