22:20 30 März 2020
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    Greller Lichtblitz über Nordwestrussland auf Video eingefangen: Herkunft unklar

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    In der Stadt Kostomukscha in der nordwestrussischen Republik Karelien haben Überwachungskameras ein kurzes Aufblitzen aufgenommen. Was die Stadt am frühen Donnerstagmorgen taghell erleuchtete, bleibt vorerst unklar.

    Das seltsame Phänomen ereignete sich um 04:35 Ortszeit. Überwachungskameras in unterschiedlichen Ecken der Stadt zeichneten einen grellen Lichtblitz auf.

    „Die Schatten lassen vermuten, dass sich das Objekt nicht bewegungslos am Himmel befand, sondern eine Flugbahn hatte“, heißt es in der Online-Community „Karelsky Okatysh“.

    Einige Nutzer vermuten, dass das Aufleuchten von einem fallenden Meteoriten kam.

    Was die Stadt genau erleuchtete, bleibt vorerst unklar.

    Meteorit von Tscheljabinsk

    Vor sieben Jahren war im Februar 2013 über der russischen Ural-Stadt Tscheljabinsk ein Meteorit in die Erdatmosphäre eingetreten und in 30 bis 50 Kilometer Höhe explodiert. Durch die Wucht der Detonation entstanden erhebliche Sachschäden in der Stadt, Hunderte Menschen wurden verletzt – vor allem durch zersplittertes Fensterglas.

    Die dabei freigesetzte Energie schätzen Forscher auf 100 bis 400 Kilotonnen TNT. Zum Vergleich: Die Explosionskraft der Atombombe „Little Boy“, die die USA 1945 über der japanischen Stadt Hiroshima abgeworfen hatten, entsprach 12,5 Kilotonnen TNT. Der wohl größte Bruchteil des Himmelkörpers stürzte laut Forschern in den Binnensee Tschebarkul. Vor dem Eindringen in die Erdatmosphäre war der Meteor 13.000 Tonnen schwer und ungefähr 4,45 Milliarden Jahre alt gewesen.

    dd/sb

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    Tags:
    Himmel, Karelien, Russland