04:13 24 September 2020
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    Till Lindemann fährt in verstrahlter Tschernobyl-Todeszone Karussell – Video

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    Rammstein-Frontsänger Till Lindemann hat während des Besuchs der Sperrzone von Tschernobyl die Regeln gebrochen und ist Karussell gefahren. Ein Video davon veröffentlichte der Musiker auf Instagram-Stories.

    Nach dem Konzert seines Projekts LINDEMANN in der ukrainischen Hauptstadt Kiew soll Till Lindemann in die verlassene Stadt Prypjat in der Sperrzone von Tschernobyl gefahren sein.

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    Dort besuchte er den Vergnügungspark, wo er mit einem rostigen Karussell fuhr. Damit verletzte er die Regeln für Tschernobyl-Besucher, wonach man nichts anfassen und sich nicht hinsetzen darf.

    Bislang gibt es keine Informationen, ob Lindemann für seine Aktion bestraft wurde.

    Die Geisterstadt Prypjat, wo die Mitarbeiter des Atomkraftwerkes lebten, zählt zu den Haupt-Touristenattraktionen in der Sperrzone von Tschernobyl. Zum Zeitpunkt der Katastrophe wohnten in der Stadt rund 50.000 Menschen.

    Tschernobyl-Katastrophe 1986

    Am 26. April 1986 explodierte im Atomkraftwerk Tschernobyl in der damaligen Sowjetunion der Reaktor 4. Das Dach des Gebäudes wurde zerstört und Tonnen hochradioaktiver Trümmer kilometerweit verstreut. 

    Der unmittelbaren Explosion fielen 31 Menschen zum Opfer. Tausende Menschen kämpfen bis heute mit den Spätfolgen der Katastrophe – wie beispielsweise die so genannten Liquidatoren, die anfangs mit bloßen Händen radioaktive Trümmer wegräumten, und frühere Einwohner von Prypjat.

    dd/sb

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    Tags:
    Pripjat, Tschernobyl, Till Lindemann