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    Ein Fischmarkt in der Küstenstadt Namie (Präfektur Fukushima) hat am Mittwoch neun Jahre nach dem Super-Gau von Fukushima wieder geöffnet. Dies berichtet das Portal Nippon.com.

    Der regionale Großhandelsmarkt Ukedo führte demnach die erste Auktion nach dem gewaltigen Tsunami und der Atomkatastrophe vom März 2011 durch.

    Der Hafen von Ukedo liegt nur sieben Kilometer vom Kraftwerk Fukushima Daiichi entfernt und gehörte nach dem Gau zur Sperrzone.

    „Signal für Erholung der Region“

    Rund 100 Menschen waren bei der ersten Auktion im Hafen von Ukedo dabei, gab ein Mitarbeiter der Stadt Namie am Mittwoch der DPA bekannt. Die Wiedereröffnung sei ein starkes Signal für die Erholung der Region.

    Der Fang, darunter Flunder, sei gut gewesen. Nach einem Test auf radioaktive Strahlung sei die Ware an örtliche Supermärkte geliefert worden.

    Katastrophe im AKW Fukushima

    Im März 2011 war es im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi (Fukushima I) zu einer Havarie gekommen. Nach einem schweren Erdbeben und einem darauffolgenden Tsunami wurden im AKW vier der insgesamt sechs Reaktoren überschwemmt. Es kam zu einem Ausfall des Kühlsystems, zu Explosionen und einer dreifachen Kernschmelze im Reaktor.

    Das Kraftwerk wurde 2013 offiziell stillgelegt. Die vollständige Beseitigung der Folgen der Havarie, darunter der Abbau von Kernreaktoren, soll 40 Jahre in Anspruch nehmen.

    mo/mt/dpa

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    Tags:
    Fischerei, AKW Fukushima, Japan