10:26 02 Dezember 2020
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    Umstrittener 5G-Ausbau: Yaks bringen Antenne auf den Mount Everest – Video

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    Die höchstgelegene 5G-Basisstation der Welt am Mount Everest, dem höchsten Gipfel der Erde, ist am Donnerstag in Betrieb genommen worden, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Dank ihrer Abdeckung soll selbst auf dem Gipfel der Internet-Empfang möglich.

    Diese Basisstation wurde laut Chinas staatlichem Telekommunikationsunternehmen China Mobile auf einer Höhe von 6.500 Metern gebaut. Sie befindet sich im modernen Basislager des Mount Everest.

    Der chinesische Huawei-Konzern zeigte auf Facebook, wie tonnenschweres Netzwerk-Material auf vollbeladenen Yaks zu den Camps transportiert wurde. 

    Auf dem Mount Everest gibt es zusätzlich zwei weitere Basisstationen auf einer Höhe von 5.300 und 5.800 Metern. 

    Zhou Min, Generalmanager der Niederlassung von China Mobile in Tibet, sagte, die Einrichtung werde einen Telekommunikationsdienst für Bergsteigen, wissenschaftliche Forschung, Umweltüberwachung und hochauflösendes Livestreaming sicherstellen.

    Der Mount Everest ist ein Berg im Himalaya und gilt mit einer Höhe von 8848 Metern als der höchste Berg der Welt

    In den letzten Wochen kursierten im Netz zahlreiche Verschwörungstheorien, die behaupteten, dass die 5G-Technologie die Verbreitung des Coronavirus beschleunige oder sogar auslöse. Diese führten im Endeffekt zu Brandanschlägen auf 5G-Sendemasten in mehreren europäischen Ländern. 

    Allein in Großbritannien wurden rund 60 Mobilfunkmasten in Brand gesetzt. Ähnliche Fälle wurden auch in Irland und den Niederlanden registriert. Allerdings teilte die Weltgesundheitsorganisation mit, dass Viren nicht über Funkwellen oder Mobilfunknetze übertragen werden könnten.

    dd/sb

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    Tags:
    Everest, China, Huawei, 5G