22:23 27 November 2020
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    US-Roboterhund schnüffelt sich durch Tschernobyl-Todeszone – Video

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    In der Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl ist der Roboterhund Spot von der US-Firma Boston Dynamics getestet worden. Dies teilte die staatliche Agentur der Ukraine zur Verwaltung der Sperrzone in ihrem Facebook-Profil mit.

    Es wird betont, dass der Roboterhund durch das Gebiet des Atomkraftwerks gelaufen sei und auch die Strahlung an den Lokalisierungs- und Lagerstätten von radioaktiven Abfällen „Roter Wald“, „Podlesny“ und „Burjakowka“ gemessen habe. 

    Um Kontaminationszonen zu erkennen, wurden ein Gammaspektrometer, Hyperspektralsensoren und Neutronendetektoren verwendet.
    Außerdem wurde der Roboter von Drohnen unterstützt.

    Die Untersuchung der Sperrzone wird von Spezialisten der Universität Bristol und Mitarbeitern des ukrainischen staatlichen Zentralunternehmens für die Entsorgung radioaktiver Abfälle durchgeführt. 

    Wissenschaftler wollen dabei 3D-Bilder, eine Karte der Verteilung der Radionuklide sowie Bilder des „Roten Waldes“ mit den am stärksten kontaminierten Gebieten erhalten.

    Tschernobyl-Katastrophe

    Am 26. April 1986 explodierte im Atomkraftwerk Tschernobyl in der damaligen Sowjetunion der Reaktor 4. Das Dach des Gebäudes wurde zerstört und Tonnen hochradioaktiver Trümmer kilometerweit herausgeschleudert. Der unmittelbaren Explosion fielen 31 Menschen zum Opfer.

    In zwölf Gebieten der damaligen Ukrainischen SSR waren insgesamt 50.000 Quadratkilometer Fläche und im benachbarten Weißrussland (Weißrussische SSR) 46.500 Quadratkilometer radioaktiv verseucht worden. Weitere 19 Regionen der Russischen Föderation mit einer Gesamtfläche von fast 60.000 Quadratkilometern waren ebenfalls von der Strahlung betroffen.

    dd/sb

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    Tags:
    Sperrzone, Ukraine, Boston Dynamics, Tschernobyl