17:29 11 Dezember 2019
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    Befreite Syrer über den IS-Terror: „Sie schnitten Köpfe ab und entführten Frauen“

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    Die von der IS-Terrorherrschaft befreiten syrischen Bürger berichten jetzt über die Gräueltaten der Daesh-Miliz, die sie selbst erlebt haben. Gewalt, Entführungen, Enthauptungen – das alles mussten diese friedlichen Syrer jeden Tag durchleben.

    Gazia Suwaidan, die aus der Stadt Palmyra geflüchtet war, spricht über kaltblütige Tötungen von Kindern und Frauen, über Entführungen von Frauen und Mädchen.

    „Sie schnitten Köpfe ab, entführten Frauen und Mädchen und brachten sie nach Rakka. Was haben diese Sklavinnen verbrochen? Es ist eine Sünde“, so die Frau.

    Jamal Asaf Kum, ein anderer befreiter Syrer aus Al-Kariatain erzählt weiter: „Unsere christlichen Schwestern wurden mit Gewalt entführt, einige von ihnen wurden als Geiseln genommen und sie forderten Lösegeld für sie.“

    In Syrien dauert seit 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der nach UN-Angaben bisher mehr als 250.000 Menschenleben gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Assad stehen Terrorgruppen wie die Al-Nusra-Front oder Daesh („Islamischer Staat“, IS), aber auch bewaffnete Regimegegner gegenüber.

    Die syrische Armee hat in den letzten Monaten mit Unterstützung der russischen Luftwaffe große Erfolge im Kampf gegen die Terroristen für sich verbuchen können. Viele strategisch wichtige Regionen wurden bereits von den Terroristen befreit.

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    Tags:
    Terrorismus, Terrormiliz Daesh, Al-Kariatain, Syrien
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