20:20 27 März 2017
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    Mexiko: Wutentbrannte Menge tötet eigenen Bürgermeister - VIDEOS

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    Die aufgebrachten Bürger der indigenen Gemeinde San Juan Chamula in Mexiko haben bei einer Protestaktion ihren eigenen Bürgermeister getötet. Das im Internet aufgetauchte Video zeigt unmittelbar die Geschehnisse auf dem zentralen Platz der Ortschaft.

    Der Bürgermeister, Domingo Lopez Gonzalez, wurde auf dem Platz der Gemeinde San Juan Chamula im südlichen mexikanischen Bundesstaat Chiapas von Demonstranten erschossen, die am Samstag gegen die Finanzpolitik des Stadtrates protestierten.

    Nach Angaben der Zeitung „El Financiero“ hatte der Bürgermeister gerade einen Geschäftstermin, als sich plötzlich viele Einwohner vor dem Gebäude der Stadtverwaltung versammelten. Sie forderten die 100 Millionen Peso, die der Gemeinde zuvor zugeteilt worden waren, in die Unterstützung der heimischen Handwerker zu investieren.

    ​Die Sicherheitskräfte versuchten, die versammelten Bürger auseinanderzutreiben. Daraufhin zogen die Demonstranten ihre Waffen und eröffneten das Feuer. Dabei wurden der Bürgermeister und ein weiterer Mann erschossen.

    ​Danach verbarrikadierten die Anwohner die Zufahrt zur Stadt und forderten von der Verwaltung der Gemeinde Erklärungen, wie die dem Stadtrat zur Verfügung gestellten Geldmittel genutzt wurden.

    ​Kurz darauf hatten die Demonstranten wohl genug und gingen heim. Die Ortspolizei brachte die Lage unter ihre Kontrolle. Die Behörden haben nun Ermittlungen wegen des Mordes an dem Bürgermeister eingeleitet.

    Tags:
    Protest, Ermordung, Domingo Lopez Gonzalez, San Juan Chamula, Mexiko
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    Alle Kommentare

    • sanpodon
      Überall auf der Welt ist Derartiges möglich, wenn sich das einfache Volk durch seine Politiker hintergangen fühlt. Es geht hier nicht um Moral. Auch können wir aus der Ferne die Situation nicht beurteilen.

      Ganz neutral und objektiv aber lässt sich aber eines aus dieser Nachricht sehr wohl filtrieren: Eine Warnung. Denn einen Freibrief haben selbst deutsche Politiker nur so lange, bis das Fass zum Überlaufen kommt.
    • avatar
      info
      Ihre Erfüllungsgehilfen, sind auch nicht mehr überall sicher.
    • Germane
      Eine Überprüfung der Geldmittel wäre auch in Deutschland angebracht !
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      Joesi
      die Menschen müssen sich endlich daran gewöhnen, keine Kinder mehr in die Welt zu setzen, wenn es für das eigene Land und Gesellschaft keine Zukunft gibt!
      Gilt für Südosteuropa, Naher Osten, wie für Mexiko und überall dort wo Armut herrscht!
    • avatar
      Kiekste
      Merkwürdige Handwerker. Vielleicht doch eher die Mafia? Mexico ist von der Gewalt mit Syrien und Irak vergleichbar. Es herrscht dort ein nicht erklärter Krieg. Wenig schwere Artillerie, aber viele Tote durch Handfeuerwaffen.
    • sanpodonAntwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi, NEIN! Es ist Teil des Menschseins, Kinder zu haben. "Die Menschen" im Allgemeinen, ob kinderlos oder nicht, haben all ihr Tun gerade auf die Chancen und Gefahren auszurichten, die daraus für kommende Generationen entstehen könnten.

      In einer Hinsicht aber gebe ich Ihnen Recht: Wer zu dem Resultat gelangt, dass es keine Rettung für diese Erde mehr geben kann, würde bei einer Entscheidung für Nachwuchs in einen unauflösbaren Widerspruch geraten, wenn ihm keine internationale Fluchtorientierung möglich ist.

      Den letzten Teilsatz habe ich ganz bewusst in Gedanken an Deutschlands gefährlichste Karriere-Kriegstreiberin angehängt, denn würde ihr und ihrer Sippe diese Möglichkeit nicht offenstehen, wäre sie umgehend als schizophren nicht nur ihrer politischen Ämter zu entheben, sondern auch zu entmündigen. Nicht nur der Verlust des passiven Wahlrechtes wäre zu verfügen; auch jener des aktiven wäre zumindest zu diskutieren. Wer aber der Meinung ist, dass eine politische Sonderstellung keine privaten Sondermöglichkeiten nach sich ziehen darf, muss dafür kämpfen, die gesamte derzeitige Garnitur auszutauschen.
    • avatar
      kittycat.3Antwort anKiekste(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Kiekste, du hast zum Teil recht,das sich Mexico in einem unerklärten Krieg
      befindet.
      Die nackte Wahrheit ist jedoch dass sich die ganze Welt in einem unerklärten
      Krieg befindet.
      Es ist die riesige Kluft zwischen arm und reich,die korruption,das ausbeuten
      der Arbeiterschicht und die Abhängigkeit des einfachen Volkes von
      Nahrung und Energie.....
      Habgier Geltungssucht und Machtgelüste sind das übel dieser Welt.
      Aus diesen niederen Geühlen heraus haben sich von anbeginn der Zeit,
      ALLE Kriege und Greultaten entwickelt.
      Der 3 Weltkrieg wird nicht mit Waffen geführt werden, denn es ist
      ein Emotionaler Krieg des Geistes - den NIEMAND gewinnen wird !!!!!
      Es sei denn,wir besinnen uns auf unseren wahren Grund warum wir
      wirklich auf dieser Erde sind : Lieben und teilen damit sich das Glück
      vermehren kann......
    • avatar
      infoAntwort anKiekste(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Kiekste, kannste Googeln, das US FBI, hat den Mexikanischen Drogenbossen, ganz öffendlich hunderttausende Waffen geliefert. Wozu wohl ??????????
    • Hasipapa
      Mal sehen, wem er im Wege stand und wer das jetzt in die Hacken geschoben bekommt. 100.000.000 Pesos sind kein Pappenstiel und durchaus für eine Hinrichtung als Motiv zusehen. Sone Spontanaktionen sind meistens gelenkt. Und die Schützen haben in der Menge gute Deckung.
    • avatar
      jerichoAntwort ansanpodon(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      sanpodon, in Deutschland/EU ist das Fass bereits zu 98 % voll.
      Es wird zum überlaufen kommen. Es ist nur noch eine Frage der
      Zeit. Gnade uns Gott.
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