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00:31 17 Oktober 2019
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    Alexej Aschapatow bei den den Paralympics 2012 in London

    #ZumTrotz: So unterstützt Russland seine gesperrten Paralympioniken – VIDEO

    © Sputnik / Anton Denisow
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    Paralympics in Rio (44)
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    Russische Medien haben ein Projekt zur Unterstützung der russischen Paralympioniken gestartet, die das Internationale Paralympische Komitee (IPC) von den bevorstehenden Spielen in Rio gesperrt hat.

    Die Sportler selbst erzählen davon, was der Sport für sie bedeutet, welche Rolle er in ihren Leben spielt und wie sie schließlich Kraft und Mut gefunden haben, ihr Leben neu zu beginnen und neue Höhen zu erreichen.

    Das aktuelle Video zeigt uns Alexej Aschapatow, Profisportler in Leichtathletik, Volleyball und Armdrücken. Er erzählt die Geschichte seines Lebens nach dem Schicksalsschlag von 2002, als er bei einem Unfall sein linkes Bein verlor.

    „Ich führe mein ganzes Leben lang einen gesunden Lebensstil und mit dem eigenen Beispiel will ich vielen anderen Menschen helfen, schwere Schicksalsschläge zu überwinden“, erzählt der Athlet.

    Alexej Aschapatow versteht die Beamten nicht, die die russischen Paralympioniken von den Spielen in Rio sperrten.

    „So viele Sportler haben sie vor die Frage gestellt: Wie nur weiter leben?Aber: Je schlimmer, desto besser – so heißt es bei uns Russen. Deswegen werden wir auch weiter unser Maximum geben: was wir können, wozu wir fähig sind und noch vieles mehr“, so Aschapatow.

    Am 7. August war Russlands Auswahl von der Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro, die vom 7. bis 18. September stattfinden, ausgeschlossen worden. Diese Entscheidung wurde aufgrund des Berichts der von Richard McLaren geleiteten unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) getroffen. In dem am 18. Juli vorgelegten Dokument war insbesondere von 35 verschwundenen Doping-Proben russischer Paralympioniken die Rede. Außerdem wurde behauptet, in Russland existiere ein staatlich gestütztes Programm zur Vertuschung von Dopingsünden.

    Russland hat inzwischen beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne Berufung gegen diese Entscheidung des IPC eingelegt und hofft auf ein positives Urteil, das die Teilnahme der Russen an den Spielen in Rio doch noch ermöglicht.

    Durch den Hashtag #zumtrotz – bzw. auf Russisch #вопреки – können Sie ab sofort auch in allen Sputnik-Medien (YouTube, Facebook, Instagram und Twitter) die kommenden Folgen der Videoserie verfolgen.

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