20:30 17 Februar 2020
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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Montag einen staatlichen Wildpark in der Region Orenburg im Südural, nahe der kasachischen Grenze besucht, wo er just zum Sonnenuntergang vom Aussterben bedrohte Przewalski-Urwildpferde fütterte und aus einer Umzäunung in die Steppe entließ.

    Zusammen mit den Angestellten des Wildpferde-Reservats führte Putin die Tiere aus einem speziellen Gehege in ein größeres Park-Gelände.

    „Das ist in der Tat ein einmaliges Ereignis“, sagte der Staatschef begeistert. „Das ist kein gewöhnliches Pferd, sondern eines, welches auf unserem Planeten fast ausgestorben ist.“

    Der Staatschef versicherte außerdem, dass die Projekte zur Rettung bedrohter Tierarten wie Kaukasus-Leoparden oder Przewalski-Pferde auch weiter umgesetzt würden.

    Das Auswilderungszentrum für Przewalski-Pferden in der Region Orenburg war mit der Unterstützung des russischen Umweltministeriums, des UN-Entwicklungsprogramms sowie der Globalen Umweltfazilität erschaffen worden. Die erste Herde aus Frankreich war bereits 2015 in dem Reservat eingetroffen. Ein Jahr lang hatten die Tiere gebraucht, um sich an die neuen Bedingungen zu gewöhnen. Das Przewalski-Pferd gehört zur Roten Liste der in Russland gefährdeten Arten sowie der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen (IUCN).

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    Tags:
    Tiere, Przewalski-Pferd, Wladimir Putin, Russland