15:29 12 Dezember 2019
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    RT zeigt: Irakische Militärs foltern Einwohner von Mossul – VIDEO

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    Ein vor kurzem vom TV-Sender RT veröffentlichtes Video aus dem Irak soll Folterungen von Bewohnern der von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch Daesh, IS) befreiten Ortschaften durch die irakische Armee beweisen.

    Diese Aufnahmen stammen von einem Reporter vor Ort, der das Vertrauen der irakischen Militärs gewinnen konnte. Ihm zufolge durfte er dem „Verhör“ von vermeintlichen Sympathisanten der Terroristen beiwohnen.

    Das aktuelle Video zeigt eine Foltermethode, die als Strappado bekannt ist. Dabei wird die Zielperson so aufgehängt, dass sie möglichst viel Schaden in den Gelenken erleidet. Die von der Kamera erfassten „Henker“ sollen Kämpfer eines Spezialkommandos sein, das von den USA unterstützt wird.

    Dem aus Mossul zurückgekehrten RT-Reporter Murad Gazdiev zufolge soll die Willkür der Militärs kein Geheimnis mehr sein. Die Armee terrorisiere die Zivilbevölkerung ständig.

    „Sie können nach Mossul fahren, (…) können mit den Einheimischen sprechen. Alle werden Ihnen dasselbe erzählen. Die Militärs befreien eine beliebige Ortschaft und vertreiben den IS – und dann beginnen die Grausamkeiten: Massenarreste, Menschenschmuggel, Lösegeldforderungen, Morde“, sagte er.

    Dabei betonte der Journalist, dass die Handlungen der irakischen Soldaten sich kaum von den Verbrechen der US-Militärs im Abu-Ghuraib-Gefängnis zu Beginn des Zweiten Golfkrieges unterscheiden.

    Im zufolge werden alle Informationen, die die Verbündeten der Anti-Terror-Koalition in ein schlechtes Licht rücken können, hart zensiert. Soldaten beschlagnahmen alle Kameras und löschen alle diskreditierenden Aufnahmen.

    RT richtete sich bereits an die Hilfsorganisationen, entsprechende Ermittlungen einzuleiten. Der UN-Koordinator für Demokratie und Menschenrechte, Mohammed Serkal, versprach dem Fernsehsender, die Situation unter Kontrolle zu bringen, und rief dazu auf, „eine menschliche Einstellung gegenüber jedem Menschen“ zu bewahren.

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    Foltern, Mossul, Irak