10:37 21 August 2017
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    Nasa lässt Tscheljabinsk-Meteorit erneut auf Ural „einschlagen“ – VIDEO

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    Die US-Raumfahrtagentur Nasa hat den Einschlag des Tscheljabinsk-Meteoriten, der noch 2013 im Ural gestürzt war, in einer Animation veranschaulicht. Der Riesen-Brocken wurde beim Eintritt in die Atmosphäre genauer unter die Lupe genommen.

    Die veröffentlichten Bilder zeigen, wie der Meteorit durch die Reibung an der Luft allmählich verglüht.

    Schließlich erreichen nur einzelne Fragmente des Himmelskörpers die Erde.

    Forscher vom Ames Research Center der Nasa (Silicon Valley, US-Bundesstaat Kalifornien) führten die Simulation am Pleiades Supercomputer mit dem Software Cart3D und ALE3D durch.

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    Am 15. Februar 2013 war ein mehrere Meter großer Meteorit über dem Ural in die Erdatmosphäre eingetreten und explodiert. Durch die Druckwelle und zersplittertes Fensterglas wurden in mehreren Regionen mehr als 1500 Menschen verletzt. Der über den Horizont rasende Himmelskörper wurde von zahlreichen Zeugen gefilmt. Seine Splitter fielen wie Feuerbälle auf die Erde und richteten beträchtliche Schäden an. Am schlimmsten betroffen wurde das Gebiet Tscheljabinsk, nach dem der Himmelskörper schließlich benannt wurde.

    Nach dem Niedergang des Meteoriten wurden auf der Erde viele Trümmerteile gefunden. Der größte Brocken wurde aus dem Tschebarkul-See geholt. Nach dem Meteoriteneinschlag war im Eis des Sees ein großes Loch entdeckt worden. Die ersten Versuche, den Brocken zu finden, waren wegen der drei Meter dicken Schlammschicht am Grund gescheitert.

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