15:59 21 Juli 2018
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    Vom Aussterben bedroht: Wird Ostsee zur Todeszone? VIDEO

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    Die küstennahen Zonen der Ostsee weisen laut der jüngsten Forschung einen historischen Sauerstoffschwund auf. Dieser ist heute erstmals seit den letzten 1500 Jahren so stark ausgeprägt, wie ein Aufklärungsvideo von der „European Geosciences Union“ (EGU) zeigt.

    Wissenschaftler konnten feststellen, dass es früher als gedacht zum neuzeitlichen Sauerstoffschwund kam. Bisher dachte man, dass die Zeitperiode in den 1950er Jahren mit den menschlichen Aktivitäten einsetzte.

    Jedoch gab es schon um 1900 bereits Hinweise darauf, dass sich ein Sauerstoffschwund in der Ostsee in Gang setzte.

    Ende des 20. Jahrhunderts wurde diese Entwicklung durch die Folgen der menschlichen Aktivitäten besonders stark beschleunigt.

    Zu solchen Schlüssen kamen die Forscher nach der Untersuchung eines Sedimentbohrkerns aus dem finnischen Schärenmeer. Die Proben enthüllten das Ausmaß des aktuellen Sauerstoffschwunds.

    Was aber noch mehr Fragen aufwirft, ist die Tatsache, dass trotz der zurückgegangen Auswirkungen von menschlichen Tätigkeiten auf die betroffene Region dennoch in den letzten Jahren der Sauerstoffschwund anhält.

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    Umwelt, Natur, Ostsee
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