23:28 15 Dezember 2018
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    Zar-Bombe im Marianengraben zünden? VIDEO offenbart echte Folgen

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    Was würde passieren, wenn die größte und stärkste Atomwaffe der Menschheit am tiefsten Punkt des Ozeans explodiert? Der YouTube-Kanal „Kurzgesagt“ klärt diese Frage auf.

    Man würde glauben, dass riesige Tsunamis dabei Küstenstädte zerstören, Erdbeben ganze Länder dem Erdboden gleich machen und neue Vulkane einen nuklearen Winter anbrechen lassen würden. Vielleicht könnte unsere Erde auseinandergerissen oder aus ihrer Umlaufbahn geworfen werden? Welche Folgen beim Zünden der Zar-Bombe im Marianengraben zu erwarten sind, zeigt dieser Clip.

    Der Marianengraben ist der tiefste bekannteste Ort der Welt, der an der Grenze zweier tektonischer Platten liegt. Der Graben erreicht eine Tiefe von etwa elf Kilometern. Genau da wollen die YouTuber ihren „Atomwaffentest“ durchführen. Zum Einsatz soll dabei die Wasserstoffbombe AN602 kommen, besser als Zar-Bombe bekannt.

    Deren Explosionsradius ist so groß, dass der dabei erzeugte Atompilz 56 Kilometer in den Himmel ragen würde. Die Schockwelle würde dabei alles im Umkreis von 1000 Quadratkilometern auslöschen.

    In den ersten Mikrosekunden durchläuft laut dem Clip der nukleare Teil die üblichen Reaktionen und explodiert mit einer Kraft von 50 Megatonnen Dynamit. Dabei soll ein blendender Lichtblitz erstmals die Dunkelheit des Grabens erleuchten.

    Die dabei erzeugte Hitze soll einen brennenden Ball aus Wasserdampf und radioaktiven Teilchen erzeugen. Dieser gewinnt sehr schnell an Volumen, sein Druck ist enorm. Doch nach einiger Zeit lässt er nach.

    Während auf der Erdoberfläche dieser Feuerball nur eine Sekunde nach der Explosion zehn Kilometer in die Höhe wachsen würde (weil die Atmosphäre dabei kaum Gegendruck ausübt), ist der Druck in dem Marianengraben so hoch, dass der Feuerball etwa einen Kilometer im Durchmesser erreicht, wonach er zu schrumpfen beginnt.

    Die Blase wird dabei zu einer Art „Unterwasser-Atompilz“, die sich in kleinere radioaktive Blasen auflöst, die sich nach oben bewegen. Dabei entsteht keine riesige Welle. Dafür aber bleibt das radioaktive Wasser im Pazifik.

    Also kein einziger Tsunami wird Japan oder Kalifornien treffen. Der radioaktiver Abfall wird sich nach ein paar Tagen im Pazifik verdünnen, ein Teil davon wird in die Atmosphäre übergehen.

    Die größte Gefahr wie Erdbeben und Vulkanausbrüche, die durch eine solche Explosion ausgelöst werden könnten, wird von dem YouTube-Kanal für unwahrscheinlich eingeschätzt. Der Großteil der dabei freigesetzten Energie wird vom Wasser absorbiert und löst keine seismischen Wellen aus.

    Dabei wird in dem Video auch erwähnt, dass Erdbeben mit der seismischen Kraft einer Zar-Bombe mehrmals jährlich passieren, ohne dabei eine Apokalypse zu bewirken.

    Auch die Umlaufbahn der Erde soll unverändert bleiben.

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    Simulation, Zar-Bombe, Marianengraben