14:49 10 Dezember 2019
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    „Hambi bleibt!“ – Ein Leben im Baumhaus im Namen des Umweltschutzes - VIDEO

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    Seit sechs Jahren besetzen Umweltaktivisten den Hambacher Forst. Ihr Ziel ist klar: Rodung stoppen, den Wald und die bedrohten Tierarten retten. Dafür sind sie bereit, bei Wind und Wetter in selbstgebauten Baumhäusern zu leben. Immer wieder kommt es zu Konfrontationen mit der Polizei, wie zuletzt bei der Räumung der Baumhäuser im Herbst 2018.

    Der Energieriese RWE baut seit Ende der 70er Jahre im Tagebau Hambach Braunkohle ab. Seither wurde die Fläche des 12.000 Jahre alten Waldes von dem größten Tagebau Mitteleuropas auf ein Zehntel der ursprünglich 5.500 Hektar reduziert.  Auch die Bewohner von insgesamt zehn Dörfern mussten ihre Häuser verlassen.

    Umweltverbände und Aktivisten haben der Erhaltung des Forstes nun auch in der Politik Gehör verschafft. Die Kohlekommission hat sich Anfang des Jahres auf den Kohleausstieg bis spätestens 2038 geeinigt und in ihrem Abschlussstatement geschrieben, die Erhaltung des Hambacher Forstes sei „wünschenswert“. Ein erstes positives Signal gab NRW-Ministerpräsident Armin Laschet Ende Februar, als er ein Moratorium für den Hambacher Forst verkündete. Bis zum Herbst 2020 gilt demnach ein Rodungsstopp für das Waldstück.

    Die Aktivisten glauben dennoch nicht, dass der Hambacher Forst damit gerettet ist, und harren weiter in ihren Baumhaus-Siedlungen aus. Sputnik hat die Waldbesetzer besucht.

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    Kohlenförderung, CO2-Emissionen, Aktivisten, Ministerpräsident, Umweltschutz, Proteste, CDU, Armin Laschet, Hambacher Forst, NRW, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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