11:24 23 März 2019
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    „Mad Max“ bestellt im Osten: Heiße Öfen für Individualisten - VIDEO

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    Beata Arnold
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    Individuell und ausgefallen auf vier Rädern? Fahrzeugliebhaber und Autoschrauber Roman Nikitin aus Irkutsk erfüllt jeden Wunsch seiner Kunden. Der gelernte Fotograf „frisiert Karossen", bis sie aussehen, als kämen sie geradewegs aus dem Hollywood-Blockbuster „Mad Max“ gerollt.

    Im verschneiten Sibirien sehen Schlitten neuerdings auch so aus: Vierrädrige Ungetüme, fahrbare Untersätze, als kämen sie geradewegs aus dem Hollywood-Blockbuster „Mad Max“ gerollt.

    Martialische, wehrbereite Straßenkreuzer für die Alltagsschlacht auf dem Asphalt und dem Ödland: Eben für alle Eventualitäten gerüstet.

    >>>Selbst auf dem Todesstern: Sowjet-Waffen, die in Hollywood-Filmen überraschen<<<

    So bastelt im fernen russischen Irkutsk Roman Nikitin in seiner Werkstatt an seinen Fahrzeugen.

    Roman Nikitin: „Ich bin eigentlich Fotograf, jetzt bin ich Customizer.“

    Das Wort „Customizer“ kommt aus dem Englischen. Gemeint sind Bastler und Tüftler, die Serienprodukte — wie schnöde Karossen — an die Bedürfnisse von Kunden anpassen. Für die Verwandlung selbst können allerlei Materialien zum Einsatz kommen: Selbst Baumstämme und rostiges Eisenzeug. „Customizing“ dient zielgruppenorientiert der Optik, aber auch oft der Leistungssteigerung. Nicht gerade die Familienkutsche und nichts für den 0815-Kunden. Roman Nikitin:

    „Ich verwandle Wagen in etwas Unbegreifliches, Interessantes, Ungewöhnliches. Ich bin eher spezialisiert auf experimentelle Autos, baue also Wagen, die bislang niemand baute.“

    Die von „Mad Max“ inspirierten Öfen sind geradezu ein Schnäppchen für Individualisten: 2.200 Euro wären zu berappen — exklusive Reisekosten in den Osten.

    Tags:
    Tuning, Film, Autos, Hollywood, Fernost, Irkutsk, Sibirien, Australien, USA, Russland
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