05:55 10 Dezember 2019
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    „Chernobyl“ im Fernsehen ist Fiktion – Die Geisterstadt Prypjat ist traurige Realität

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    Vor 33 Jahren havarierte das sowjetische AKW Chernobyl. Tausende Menschen starben als Spätfolge der Strahlung. Mit einer Drohne hat die Videoagentur Ruptly die einst 40.000 Einwohner zählende Stadt Prypjat in der heutigen Ukraine mit Genehmigung der Behörden gefilmt. Die Stadt musste 1986 binnen Stunden evakuiert werden und ist seither Sperrgebiet.

    Am 26. April 1986 explodierte im Atomkraftwerk Chernobyl in der damaligen Sowjetunion der Reaktor 4. Das Dach des Gebäudes wurde weggerissen, die hochradioaktiven Brennstäbe lagen frei. Tonnen von hochradioaktiven Trümmern wurden kilometerweit verstreut. Durch die unmittelbare Explosion starben 31 Menschen.

    Doch viele Tausende wurden bis heute Spätopfer der Katastrophe. Zum einen die so genannten Liquidatoren, die anfangs mit den bloßen Händen strahlende Trümmer wegtrugen. Zum anderen Einwohner der früheren Stadt Prypjat, in der zum Zeitpunkt des Super-GAU mehr als 40.000 Menschen lebten, darunter fast ein Viertel Kinder. Sie mussten innerhalb weniger Stunden die Stadt verlassen.

    Seither gehört Prypjat zur Sperrzone rund um das Atomkraftwerk, das heute in der Republik Ukraine liegt. Mit Genehmigung der ukrainischen Behörden konnte ein Team der russischen Videoagentur Rupty mit einer Drohne Luftaufnahmen von der verlassenen Stadt machen.

    >>>Tschernobyl: Die ersten Stunden und Tage nach der Katastrophe - Fotos<<<

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    Atomenergie, Umwelt, Pripjat, Geschichte, Sowjetunion, UdSSR, Explosion, Atomkraftwerk, Atomkraftwerk Tschernobyl, Tschernobyl-Katastrophe, Tschernobyl
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