15:50 30 Oktober 2020
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    An die Halbinsel Kamtschatka wurden massenhaft tote Meerestiere angeschwemmt, auch Surfer klagten über Unwohlsein. Untersuchungen laufen bereits, der Auslöser bleibt weiter unbekannt. Auch eine natürliche Ursache ist möglich, sollte die Katastrophe aber menschengemacht sein, verspricht der Gouverneur der Region einen harten Kurs.

    Die Behörden ermitteln im Osten Russlands, nachdem bei Kamtschatka massenhaft Meerestiere gestorben und an den Strand geschwemmt worden sind. Auch Surfer waren von dem Vorfall betroffen, klagten über verschwommene Sicht, Halsschmerzen und allgemeines Unwohlsein. Bei mehreren wurden leichte Verbrennungen der Hornhaut festgestellt, die aber nicht stationär behandelt werden müssen.

    Ein chemisches Labor misst die Luftqualität und in Taucher untersuchen das Ausmaß der Katastrophe und suchen nach dem Auslöser für das Sterben. Vermutungen, dass es sich bei der Ursache um den Raketentreibstoff Hydrazin, Produkte aus der Erdölindustrie oder radioaktive Substanzen handeln könnte, wurden laut dem Gouverneur der Halbinsel, Wladimir Solodow, ausgeschlossen.

    Experten suchen weiter nach Substanzen, die von Menschen stammen können. Sie untersuchen aber ebenso natürliche Ursachen wie eine starke Vermehrung von Algen, deren Giftstoff zum Sterben geführt haben könnte. Der Gouverneur verspricht einen harten Kurs gegen Beamte, die den Vorfall aufarbeiten, sollten sie dabei etwas vertuschen. Auch föderale Strukturen will er in einem solchen Fall gleichermaßen zur Rechenschaft ziehen.

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    Tags:
    Ermittlungen, Russland-Ermittlungen, Fische, Ökologie, Meerestiere, Naturkatastrophe, Russland, Kamtschatka