04:18 29 Oktober 2020
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    Die AfD in Ostdeutschland hat laut einer Umfrage stark an Zustimmung verloren und ist von Platz eins auf Platz drei herabgerutscht – dies nach vielen internen Streitigkeiten.

    Das Meinungsforschungsinstitut Kantar hat für „Bild am Sonntag“ im Zeitraum vom 22. bis zum 30. September 2397 Menschen befragt.

    Die AfD lag der Umfrage zufolge in der 40. Kalenderwoche 2019 noch bei 24 Prozent, derzeit zeigt sie nur noch 18 Prozent. Im Osten liegt sie somit hinter der Linken (19 Prozent) und bedeutend hinter der CDU (30 Prozent). Die SPD zeigt im Osten 13 Prozent, die Grünen – neun Prozent, die FDP – fünf und die Sonstigen Parteien sechs.

    Die AfD-Fraktion im Bundestag hatte in der vorigen Woche ihren Pressesprecher Christian Lüth so gut wie hinausgeworfen. Dies erfolgte nach Berichten über menschenverachtende Äußerungen über Migranten in einer TV-Sendung.

    Dem früheren Brandenburger Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz hatte der Bundesvorstand der AfD seine Mitgliedschaft abgenommen und dies mit früheren Kontakten im rechtsextremem Milieu erklärt.

    Die Union verliert laut der Umfrage bundesweit einen Punkt, bleibt mit ihren 35 Prozent aber immer noch die stärkste Kraft. Die Linke gewinnt zusätzlich einen Punkt und kommt derzeit auf neun Prozent.

    Die anderen Parteien haben ihr Niveau der vergangenen Woche gehalten. Die Grünen zeigen 18 Prozent, die SPD 16, die AfD elf, die FDP sechs und die restlichen Parteien fünf Prozent.

    ek/sb/dpa

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    Bundestag, CDU, Die LINKE-Partei, Die Grünen, SPD