13:53 16 Januar 2017
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    Exportzoll für russisches Erdöl beträgt ab 1. Juni 136,2 US-Dollar je Tonne

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    MOSKAU, RIA Nowosti. Der Exportzoll für russisches Erdöl wird ab 1. Juni auf das Rekordniveau von 136,2 US-Dollar je Tonne heraufgesetzt. Einen entsprechenden Beschluss der russischen Regierung unterzeichnete der Premierminister Michail Fradkow.

    Der Exportzoll für Erdöl wird einmal in zwei Monaten überprüft. Seine Größe wird nach einer Sonderformel, ausgehend vom Durchschnittspreis für russisches Erdöl, berechnet, der nach Ergebnissen der Überprüfung in den vorangegangenen zwei Monaten bestimmt wird.

    Der ab 1. April festgesetzte Erdölexportzoll betrug 102,6 US-Dollar je Tonne.

    Ab 1. Juni wurde der Zoll, ausgehend von der Preisüberprüfung im Zeitraum von März bis April, festgesetzt. Wie Alexander Sakowitsch, stellvertretender Leiter der Abteilung Zollzahlungen des Finanzministeriums der Russischen Föderation, vorab der RIA Nowosti mitteilte, betrug der Durchschnittspreis für Erdöl Urals nach den Ergebnissen der Überprüfung in dieser Periode 47,55887 US-Dollar pro Barrel aus.

    Sakowitsch fügte hinzu, dass der Exportzoll für helle Erdölprodukte (Benzin und andere) auf der Grundlage der Überprüfung der Erdölpreise im Zeitraum von März bis April 104,1 US-Dollar je Tonne und für dunkle Erdölprodukte (Heizöl, Bitum, Koks und andere) 56 US-Dollar je Tonne betragen werde.

    Heute beträgt der Zoll für helle Erdölprodukte 81,4 US-Dollar je Tonne und für dunkle Erdölprodukte 43,8 US-Dollar je Tonne.

    Die neuen Zölle für Erdölprodukte treten einen Monat nach der Veröffentlichung des entsprechenden Beschlusses der russischen Regierung, voraussichtlich also in der dritten Juni-Dekade, in Kraft.

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