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    Regierung Russlands verstärkt Kampf gegen Geldwäsche

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    NOWO-OGARJOWO, 01. Juni (RIA Nowosti). Die Regierung Russlands hat ein Paket von Maßnahmen zur verstärkten Bekämpfung der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus gebilligt. Das teilte Viktor Subkow, Direktor der Föderalen Finanzaufsichtsbehörde, am Mittwoch bei einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin mit.

    Ein entsprechendes Konzept für den Zeitraum bis 2010 sei von einer ressortunabhängigen Arbeitsgruppe sowie von Experten einiger Ministerien und Ämter, darunter auch von seiner Behörde erstellt worden. Subkow brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Finanzaufsichtbehörde die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen koordinieren wird. Sein Amt stehe den führenden Finanzaufklärungen der Welt in nichts nach, sagte er.

    „Im vergangenen Jahr wurden fast 1500 Materialien, die einige hunderttausend Transaktionen umfassen, an die Rechtsschutzorgane weiter geleitet. In mehreren Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet. In einigen Fällen gibt es bereits Gerichtsurteile."

    Dabei handele es sich nach seinen Worten um große Fälle, die einige Millionen Dollar und Dutzende Milliarden Rubel betreffen.

    Subkow informierte den Staatschef auch über die Tätigkeit Russlands in der Eurasischen Regionalgruppe seit Oktober vergangenen Jahres. „Der Gruppe gehören Russland, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan - Mitglieder der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft - an. Den Status von Beobachtern haben alle Länder der G 8 bis auf Kanada. Mit Kanada werden derzeit entsprechende Verhandlungen geführt. Wir hoffen darauf, dass auch dieses Land bald in die Gruppe einsteigt", sagte Subkow.

    Anfang Juli soll in Singapur eine Plenarsitzung der Internationalen Organisation zur Unterbindung der Geldwäsche (FATF) stattfinden. Russland plane, die FATF-Mitglieder über seine Tätigkeit bei der Finanzaufsicht zu informieren, sagte der Behördenchef.

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