05:32 19 Januar 2017
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    Schema der russischen Präferenzen für Entwicklungsländer wird präzisiert

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    MOSKAU, 02. Juni (RIA Nowosti). Das russische Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Handel bereitet eine Regierungsvorlage vor, die das Schema der russischen Präferenzen für die am wenigsten entwickelten und die Entwicklungsländer korrigiert, teilt die Behörde mit.

    Das Hauptkriterium für die veränderte Einstufung als eines der am wenigsten entwickelten Länder ist die Klassifizierung der UNO, die 50 Länder dieser Kategorie auflistet.

    „Durch die genannte Vorlage wird die Klassifizierung der folgenden Länder gemäß Einstufung durch die UNO modifiziert: Die Republik Angola und die Republik Senegal, die in der russischen Klassifizierung als Entwicklungsländer gelten, werden in die Aufstellung der am wenigsten entwickelten Länder aufgenommen; Botswana wird aus der Aufstellung der am wenigsten entwickelten Länder gestrichen, bleibt jedoch weiterhin auf der Liste für russische Präferenzen als Entwicklungsland", heißt es in der Pressemitteilung.

    Wie das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Handel feststellt, werden gleichzeitig die Demokratische Republik Osttimor und Eritrea in dem Schema der russischen Präferenzen erfasst.

    Was die Entwicklungsländer angeht, so werden gemäß der Mitteilung Zypern, Malta und Slovenien „als Staaten mit vollgültigem Mitgliedsstatus in der Europäischen Union, auf die sich das handelspolitische Regime erstreckt, das durch die bilateralen Dokumente Russlands und der Europäischen Union bestimmt wird", nach diesem Schema von der Liste der russischen Präferenzen gestrichen.

    Im Ergebnis der Korrekturen geraten 153 Staaten in den Genuss von russischen Präferenzen, darunter 51 der am wenigsten entwickelten Länder.