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    Russisch-japanisches Abkommen zur Entsorgung von Atom-U-Booten kann bis Ende 2005 unterzeichnet sein

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    MOSKAU, 02. Juni (RIA Nowosti). Das Abkommen zwischen Russland und Japan über die Entsorgung von Atom-U-Booten kann bis Ende 2005 unterschrieben sein, erfuhr RIA Nowosti am Donnerstag in der Föderalen Agentur für Atomenergie (Rosatom).

    Die entsprechenden Verträge über die Entsorgung können zu diesem Zeitpunkt ebenfalls zur Unterschrift vorliegen.

    Die Entscheidung über den Abschluss des Abkommens fiel im Januar 2005 im Zuge der 24. Tagung der Leitung des Komitees für Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Abbaus von Atomwaffen Russlands und der Entsorgung der ausgemusterten Atom-U-Boote der russischen Flotte im Fernen Osten.

    Russland und Japan vereinbarten die Zusammenarbeit bei der Entsorgung von aus der Kriegsmarine ausgemusterten Atom-U-Booten im Fernen Osten, darunter von drei Atom-U-Booten der Klasse Viktor-III, ein Atom-Boot der Klasse Viktor-I und ein Boot der Klasse Charly.

    Gegenwärtig sind die vier U-Boote der Klasse Viktor in der Nähe von Wladiwostok stationiert, während das U-Boot der Klasse Charly sich bei Kamtschatka befindet.

    „Das Gesamtvolumen des russisch-japanischen Projekts zur Entsorgung der Atom-U-Boote beläuft sich auf mehr als 30 Millionen US-Dollar", teilte ein Sprecher von Rosatom mit.

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