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    Russische Firmen haben Georgien im Visier

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    TIFLIS, 3. Juni (RIA Nowosti). Russische Unternehmen haben ein reges Interesse für die Zusammenarbeit mit Georgien in den Bereichen Energiewirtschaft, Verkehr und Metallurgie. Dies erklärte der russische Ministerpräsident, Michail Fradkow, nach seinen heutigen Verhandlungen mit seinem georgischen Amtskollegen, Surab Nogaideli.

    „Besonders attraktiv sind für uns Energiewirtschaft, Verkehr und Metallurgie ebenso wie der russische Markt ein Interesse für Georgien darstellt", sagte Fradkow.

    Bei seinen Gesprächen mit Nogaideli und mit dem georgischen Präsidenten, Michail Saakaschwili, wurden konkrete Aspekte der Kooperation von EES Rossii und Gasprom mit georgischen Unternehmen erörtert.

    „Wir sprachen auch über Fragen der Besteuerung und über die Aufhebung einiger Handelsschranken", sagte der Premier.

    Mit dem georgischen Regierungschef diskutierte Fradkow nach eigenen Worten über die Wiederherstellung des Eisenbahnverkehrs von Russland nach Georgien und weiter über Abchasien nach Armenien. „Wir dürfen diese Chance nicht verpassen", warnte Fradkow. (Mangels eines direkten Eisenbahnverkehrs zwischen Russland und Georgien werden die Transporte heute hauptsächlich auf der Fährlinie zwischen dem russischen Hafen Kawkas an der östlichen Küste der Straße von Kertsch und dem georgischen Hafen Poti abgewickelt).

    In einer Stellungnahme zu den heutigen Verhandlungen sagte Fradkow, es sei ihm gelungen, in einer sachlichen Atmosphäre eine Reihe konkreter Probleme zu erörtern und Maßnahmen zu deren Bewältigung anzuvisieren, was in Vielem der Lösung der Frage der russischen Militärbasen zu verdanken war.

    „Der Umfang unseres bilateralen Handels in Höhe von 300 Millionen Dollar ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht ausreichend", konstatierte Fradkow. „Wenn er bis auf eine Milliarde steigt, dann können wir zufrieden sein", ergänzte der georgische Premier, Nogaideli.

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