11:04 22 Januar 2017
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    Siemens und „Transmashholding" werden gemeinsam Hochgeschwindigkeitszüge bauen

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    MOSKAU, 03. Juni (RIA Nowosti). Der deutsche Konzern Siemens und die Geschlossene Aktiengesellschaft „Transmashholding" gründen ein Gemeinschaftsunternehmen für die Produktion von Hochgeschwindigkeitszügen in Russland.

    Das geht aus einer Pressemitteilung der Offenen Aktiengesellschaft „Russische Eisenbahnen" hervor.

    Die russische Aktiengesellschaft und Siemens haben im Dezember 2004 ein Abkommen über den Bau elektrischer Hochgeschwindigkeitszüge in Russland geschlossen.

    Laut der Pressemitteilung haben der Präsident der Gesellschaft „Russische Eisenbahnen", Gennadi Fadejew, und Siemens-Chef Dietrich Möller das Fazit des von Siemens ausgeschriebenen Wettbewerbs zur Wahl eines russischen Geschäftspartners bei der Produktion elektrischer Hochgeschwindigkeitszüge der dritten Generation gezogen.

    Von den 69 russischen Industriebetrieben, die von den „Russischen Eisenbahnen" vorgestellt wurden und die fähig sind, hochtechnologische Erzeugnisse für rollendes Material zu liefern, hat der deutsche Konzern, von einer Gruppe technischer und ökonomischer Kriterien ausgehend, das Maschinenbauwerk Demichowo („Transmashholding") gewählt.

    Zur Entwicklung eines Projektes für die Produktion von Hochgeschwindigkeitszügen der dritten Generation gründen Siemens und „Transmashholding" ein russisch-deutsches Gemeinschaftsunternehmen. „Das Kontrollpaket des Unternehmens soll der russischen Seite gehören", sagte Fadejew.

    Dem Pressedienst der „Russischen Eisenbahnen" zufolge hat Fadejew außerdem im Rahmen des Verhandlungsprozesses die Bedingung formuliert, dass das Maschinenbauwerk Demichowo die strategische Verpflichtung erfüllen müsse, den für die „Russischen Eisenbahnen" erforderlichen Umfang der Produktion von rollendem Material für elektrische Züge im Rahmen der bestehenenden Kapazitäten des Werkes aufrechtzuerhalten. Zur Organisierung der Produktion von Hochgeschwindigkeitszügen soll laut Gennadi Fadejew ein gesondertes Programm zum Ausbau und zur Modernisierung der Produktion ausgearbeitet werden.

    Die ersten solchen Züge werden auf der Route Moskau - Sankt Petersburg eingesetzt. Geplant ist, das neue Modell Ende 2007 dem Verkehr zu übergeben.

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