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    Russischer Gasproduzent Gasprom will an Erschließung iranischer Gasfelder teilhaben

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    MOSKAU, 3. Juni (RIA Nowosti). Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des größten russischen Gasproduzenten, Gasprom, Alexander Medwedew, Generaldirektor der Firma Gasexport, und der stellvertretende Ölminister Irans, Nedschad Hosseinian, haben Probleme der Zusammenarbeit zwischen Gasprom und dem Ölministerium Irans erörtert. Das teilte der Gaskonzern am Freitag in Moskau mit. Dabei wurde das Schwergewicht auf die Kooperation mit iranischen Öl- und Gasunternehmen bei der Erkundung und Erschließung von Öl- und Gasfeldern in der Islamischen Republik gelegt.

    Medwedew und Hosseinian brachten Perspektiven der Entwicklung der Infrastruktur des Gastransportes in Iran zur Sprache, darunter Projekte zur Schaffung von Untergrund-Gasspeichern und zum Absatz iranischen Gases. Entsprechende Übereinkünfte über die Umsetzung dieser Projekte waren zwischen Gasprom-Vorstandschef Alexej Miller und dem iranischen Ölminister Bijan Namdar Zanganeh im Januar dieses Jahres erzielt worden.

    In Iran lagern geschätzt 24 Billionen Kubikmeter Gas. Das sind 16 Prozent der weltweiten Vorräte. Somit hat das Land die weltweit größten Gasfelder nach Russland, die meisten davon befinden sich auf dem Festlandsockel im Persischen Golf.

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