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    Russlands Banken entwickeln Online-Banking

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    MOSKAU, 07. Juni (RIA Nowosti). Die russischen Banken arbeiten angestrengt an der Entwicklung des Online-Bankings, mit dem die Dienstleistungen der Finanzanstalten über das Internet abgerufen werden können. Bisher nutzen nur 5 Prozent der Bankkunden diesen Service, schreibt die Tageszeitung Business.

    Der Rückstand gegenüber dem Westen bei modernen Banktechnologien ist praktisch überwunden. Doch das geringe Interesse in Russland an Online-Banking erklärt sich mit den Vorbehalten der Kunden, die dem Internet als Medium von Finanzoperationen nicht trauen. „Viele meinen, es ist zuverlässiger zur Bank zu gehen und die Operationen auf dem Papier auszuführen", berichtete die Leiterin der Abteilung Systementwicklung und alternative Kanäle der Probusiness-Bank, Maria Gladkich.

    Nach Angaben des Internetprojekts iOne stellten 16 Prozent der einheimischen Banken Online-Banking zur Verfügung. Weitere 13,5 Prozent planen die Einführung demnächst.

    Dem Leiter der Verwaltung für Online-Banking bei der Alfa-Bank, Alexej Kosyrew, zufolge nutzen durchschnittlich 5 bis 10 Prozent der Privatkunden jener Banken, die Online-Banking anbieten, diesen Dienst. „Wenn man sich die Zahlen in Moskau anschaut, dann sind im Durchschnitt nicht mehr als 30 Prozent der Bankkunden im System registriert", führt Maria Gladkich aus.

    Die Banken in Russland setzen inzwischen nicht nur das Internet als Mittel der Kommunikation mit den Kunden ein, sondern auch andere Technologien: Telefon, WAP und SMS. Viele nutzen aus Sicherheitsgründen das System einer SMS-Benachrichtigung bei Operationen mit der Geldkarte.

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