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    Termin zur Privatisierung von Swjasinvest noch nicht festgelegt

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    MOSKAU, 07. Juni (RIA Nowosti). Der Minister für Informationstechnologien und Fernmeldewesen, Leonid Rejman, kann noch keine konkreten Termine für die Privatisierung von Swjasinvest nennen. Er geht davon aus, dass für die Privatisierung in diesem Jahr kaum noch Zeit bleibt, es aber keinen prinzipiellen Unterschied bedeute, ob sie im Dezember 2005 oder im Januar 2006 durchgeführt werde.

    Zuvor hatte der stellvertretende Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel Andrej Scharonow Journalisten gegenüber geäußert, dass der Entwurf des Erlasses zur Privatisierung von Swjasinvest bisher nicht mit den militärischen Strukturen abgestimmt wurde.

    „Wir werden mit den Militärbehörden weiter arbeiten, die Gründe klären und Lösungswege für die Fragen suchen", kommentierte Rejman die entstandene Lage.

    Swjasinvest steht auf dem Plan der Privatisierungen des Jahres 2005.

    Schon früher hatte der Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel, German Gref, festgestellt, dass „die Regierung an konkreten Verfahrensweisen und Methoden zur Privatisierung von Swjasinvest arbeiten wird, wenn der Erlass des Präsidenten vorliegt".

    „Voraussichtlich wird das der Verkauf von 75 Prozent des Aktienpakets minus einer Aktie sein. Doch die Bedingungen und Mechanismen müssen noch besprochen werden", erklärte Gref.

    Die Staatsholding Swjasinvest kontrolliert sieben überregionale Fernmeldeunternehmen und den Nationalen Betreiber für Fern- und Auslandsgespräche Rostelekom.

    Der Umsatz der Holding betrug im Jahre 2004 etwa 185 Milliarden Rubel. 75 Prozent des Aktienpakets minus einer Aktie befinden sich in Staatsbesitz. Die übrigen Wertpapiere sind in der Hand von Leonard Blawatnik von Access Industries.

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