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    Putin und Mori nahmen an der Grundsteinlegung für ein Toyota-Werk bei Sankt Petersburg teil

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    SANKT PETERSBURG, 14. Juni (RIA Nowosti). Der Präsident Russlands, Wladimir Putin, und der japanische Ex-Premierminister Yoshiro Mori, Kovorsitzender des „Russisch-Japanischen Rates der Weisen", nahmen an der Grundsteinlegung für ein Toyota-Werk bei Sankt Petersburg teil.

    Dem Zeremoniell wohnte auch Hiroshi Okuda, Vorsitzender des Direktorenrates von Toyota und Vorsitzender der Föderation der Wirtschaftsorganisationen Japans (Nihon Keidanren), bei.

    In Moskau wird die bevorstehende Eröffnung des Toyota-Werkes in Russland für eines der größten Ereignisse bei der Entwicklung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen in den letzten Jahren betrachtet.

    „Der Bau des Toyota-Autowerkes ist das größte ausländische Investitionsprojekt in der ganzen Geschichte von Sankt Petersburg und muss einen gewichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region leisten", sagte ein Kreml-Sprecher.

    Ihm zufolge zeuge die Erschließung des russischen Produktionsmarktes durch Toyota von einem wachsenden Vertrauen der japanischen Geschäftswelt zum russischen Markt.

    Nach den Ergebnissen 2004 wurde ein rekordmäßiger bilateraler Außenhandelsumsatz erreicht (nach Angaben der russischen Zollstatistik 7,36 Milliarden US-Dollar und der japanischen 8,85 Milliarden US-Dollar). In diesem Jahr wächst diese Kennziffer in einem beschleunigten Tempo. Im April 2005 nahm die russisch-japanische Organisation zur Förderung des Handels und der Investitionen ihre Tätigkeit auf.

    Das Abkommen über den Bau des Toyota-Werkes wurde im April 2005 unterzeichnet. Voraussichtlich werden die Investitionen in das Projekt etwa vier Milliarden Rubel betragen. Die projektierte Leistung des Werkes beträgt 50 000 Fahrzeuge im Jahr. Die Produktion soll im Dezember 2007 aufgenommen werden.

    Für die Anfangsetappe ist die Schaffung von etwa 500 Arbeitsplätzen geplant.

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