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    Mehr als 30 Prozent Wachstum jährlich im Fernmeldewesen

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    MOSKAU, 20. Juni (RIA Nowosti). Die staatliche Regulierung im Fernmeldewesen sichert der Branche ein jährliches Wachstum von mehr als 30 Prozent, erklärte der zuständige russische Minister, Leonid Rejman, auf der Investorenkonferenz, die die Investmentgesellschaft Renaissance Kapital veranstaltet.

    „Die dynamische Entwicklung betrifft alle Segmente der Branche, einschließlich Festnetz, Mobilfunk und konventionelle Postgeschäfte. Genau so verhält es sich mit Rundfunk und Fernsehen", sagte Rejman. Er meint, dass dieses Wachstumstempo bis zum Jahr 2010 beibehalten wird.

    Ferner stellte er fest, dass das Fernmeldewesen in Bezug auf seine jährlichen Zuwachsraten zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur hinter dem Finanzwesen zurückbleibt. Es wurde dank der konsequenten Realisierung einer ganzen Reihe von Maßnahmen ein Wachstumstempo erreicht, welches weit über die Raten der Wirtschaft insgesamt hinausgeht, erklärte Leonid Rejman.

    Seinen Angaben zufolge ist bei Festnetzanschlüssen gegenwärtig eine Tendenz zur Überwindung des Rückstands zu den europäischen Ländern festzustellen. Die Zahl der Ortschaften ohne Telefonleitung verringert sich schnell. Gleichzeitig überstieg die Zahl der Mobilfunknutzer im Jahre 2004 die Festnetzanschlüsse fast um das Doppelte.

    Leonid Rejman erinnerte daran, dass die Regierung im vergangenen Jahr die Konzeption seines Ministeriums für die Entwicklung der Informationstechnologien in Russland gebilligt hat. Im Januar des laufenden Jahres hatte der russische Präsident eine Tagung über Fragen der Informationstechnologien in Nowosibirsk durchgeführt. Als Ergebnis bereitete das Fachministerium ein staatliches Investitionsprogramm vor, welches die einheimischen Informationstechnologien fördern soll. Schwerpunktmaßnahme ist die finanzielle Beteiligung des Staates am Bau von IT-Parks.

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