20:41 25 September 2017
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    EES-Chef Tschubais für Übergabe einiger Strom erzeugender Unternehmen an Ausländer

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    MOSKAU, 20. Juni (RIA Nowosti). Drei bis vier Strom erzeugende Unternehmen sollen an ausländische Elektrizitätsfirmen übereignet werden. Diese Ansicht vertrat der Vorstandsvorsitzende des Stromkonzerns RAO „EES Rossii", Anatoli Tschubais. „Ich halte es für richtig, dass ausländische strategische Investoren zu Eigentümern der Aktienkontrollpakete von drei bis vier solchen Unternehmen werden", sagte Tschubais am Montag auf einer vom Investmenthaus Renaissance Capital organisierten Investorenkonferenz in Moskau.

    Derzeit verhandele EES über den Einstieg ausländischer Stromunternehmen in die Branche. „Dahin gehende Vorschläge werden wir gemeinsam mit unseren Partnern unterbreiten."

    Zu einer anderen Hauptaufgabe des EES-Managements zählte Tschubais die Erhöhung der Kapitalisierung neuer Firmen im Vergleich zur Kapitalisierung der Holding insgesamt. „Die Umstellung der Elektrizitätswirtschaft auf marktwirtschaftliche Verhältnisse mit Konkurrenz und freier Preisbildung würde die Kapitalisierung des Marktes erhöhen. Das ist ein fundamentaler Faktor für eine höhere Kapitalisierung", sagte der EES-Vorstandsvorsitzende.

    Die Reform der Elektrizitätswirtschaft dürfe nicht gestoppt, sondern müsse korrigiert werden. Die Einstellung der Reform in der Branche wäre Wahnsinn. Tschubais sagte ferner, er halte an den bisherigen Plänen fest, und versicherte, dass die Reorganisation der Holding gegen Mitte 2007 zu Ende geht. „Die eigentliche Reorganisation von EES mit einer proportionalen Verteilung der Aktiva unter den Aktionären soll Mitte 2006 beginnen und in einem Jahr abgeschlossen sein. Dann wird die Kontrollmehrheit der Strom erzeugenden Kapazitäten in privater Hand sein", sagte Tschubais.

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