16:38 18 Oktober 2017
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    GUS-Staaten beginnen Kampf gegen die Verbreitung von gefälschten Medikamenten

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    MOSKAU, 21. Juni (RIA Nowosti). Den Entwurf eines Abkommens über Maßnahmen zur Bekämpfung des Absatzes von Plagiaten bei Medikamenten sollen Experten der GUS-Staaten auf einer Konferenz überarbeiten, die am Dienstag in Minsk eröffnet wird.

    Wie RIA Nowosti am Dienstag im Departement für politische und humanitäre Zusammenarbeit des Exekutivkomitees der GUS-Staaten erfuhr, sind an der Erörterung der genannten Frage Vertreter aus Armenien, Weißrussland, Kirgisien, Russland, Tadschikistan und der Ukraine beteiligt. „Nunmehr wird der Vertragsentwurf, der in den GUS-Staaten bereits erörtert wurde, mit den eingegangenen Änderungswünschen in Übereinstimmung gebracht", ergänzte der Gesprächspartner von RIA Nowosti.

    Wie im Exekutivkomitee zu erfahren war, sind in den meisten Mitgliedsstaaten der Gemeinschaft bereits staatliche Programme für die Qualitätskontrolle bei Medikamenten und die Bestimmungen für deren Lizenzierung in Kraft gesetzt, und doch rufen die zunehmenden Plagiate in den GUS-Staaten in den letzten Jahren immer mehr Besorgnis hervor. Nach Expertenschätzungen beträgt die Zahl gefälschter Medikamente zwischen 10 und 30 Prozent des pharmazeutischen Marktes, was einen Wert von 300 - 400 Millionen US-Dollar ausmacht. Es blüht auch die pharmazeutische Schattenwirtschaft.

    „In diesem Zusammenhang reifte die Notwendigkeit heran, im Rahmen der Gemeinschaft ein Abkommen zu erarbeiten und zu verabschieden, welches die Zusammenarbeit der GUS-Staaten bei der Bekämpfung von Plagiaten regelt", wurde im Exekutivkomitee festgestellt.

    Der Entwurf für das Abkommen wurde auf Initiative Russlands und der Ukraine erarbeitet.

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