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    Transneft-Chef: Ost-Pipeline nicht umweltschädlich

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    MOSKAU, 21. Juni (RIA Nowosti). Beim Bau der Öl-Pipeline Ostsibirien-Pazifik werden alle ökologischen Normen eingehalten. Das sagte Semjon Wajnstock, Präsident des Unternehmens Transneft, auf dem Dritten Öl- und Gas-Kongress.

    So antwortete der Transneft-Chef auf die Vorwürfe der Ökologen, dass die Erschließungsarbeiten von der geplanten Pipeline-Route abweichen.

    "Transneft verletzt die Gesetze nicht, und alle aufkommenden Streitfragen müssen im Rahmen der aktuellen Gesetzgebung gelöst werden", sagte der Unternehmenschef.

    Er bemerkte, dass im Laufe der Bauarbeiten die Gegend unter ökologischer Beobachtung stehen wird.

    "Transneft ist bereit, die zuverlässigste Betreibung der Ostsibirien-Pazifik-Pipeline zu gewährleisten und die Auswirkungen auf die Umwelt auf ein Mindestmaß zu reduzieren", betonte Wajnstock.

    Er drückte wiederholt seine Überzeugung aus, dass das Öl aus Ost- und Westsibirien die Pipeline ausreichend füllen wird.

    Über die Tarife sagte der Transneft-Chef: "Das Tarifsystem, das wir nach Abschluss der Bauarbeiten an der Ost-Pipeline einführen, wird diese Richtung attraktiv machen".

    "Die Pipeline Ostsibirien-Pazifik wird zu einem starken Anreiz für die Entwicklung von Westsibirien und dem Fernen Osten werden", sagte er und fügte hinzu, dass er den Wunsch der russischen Ölgesellschaften verstehe, so aussichtsreiche Absatzmärkte wie die Länder der asiatisch-pazifischen Region zu erreichen.

    Der Transneft-Chef bemerkte, dass momentan etwa 30 Prozent des Welterdölverbrauchs auf die Länder dieser Region, u.a. China, Japan, Südkorea, Indien und Indonesien, entfallen.

    "Die Aufgabe von Transneft ist, unseren Ölunternehmen die Möglichkeit zu geben, die Ölexportrichtungen zu diversifizieren und somit die Preisrisiken zu senken", sagte Wajnstock. Er bemerkte dabei, dass es ein weltweit einzigartiges Projekt sei.

    "Beim Bau der Pipelinestrecken in den hochseismischen Zonen werden die neusten Technologien angewendet", sagte er.