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    Alexander Lukaschenko zum Vorsitzenden des Zwischenstaatlichen Rates der EAWG für das Jahr 2006 gewählt

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    MOSKAU‚ 22. Juni (RIA Nowosti). Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko ist für das kommende Jahr zum Vorsitzenden des Zwischenstaatlichen Rates der EAWG auf Staatschefsebene gewählt worden. Das teilte der heutige EAWG-Vorsitzende und Präsident von Kasachstan, Nursultan Nasarbajew, nach Abschluss einer erweiterten Sitzung dieser Organisation mit. Nasarbajew betonte, dass sich die Seiten beim gegenwärtigen Gipfeltreffen über weitere Schritte zum Ausbau der Zusammenarbeit im Rahmen der EAWG geeinigt haben. Laut Nasarbajew ist der Warenumsatz zwischen den Mitgliedsländern der EAWG 2004 um 40 Prozent bzw. auf 28 Milliarden US-Dollar gewachsen.

    Wie der EAWG-Vorsitzende weiterhin bemerkte, wurde beim Gipfeltreffen der Staatschefs der Gemeinschaft festgestellt, dass „die Zugehörigkeit zur EAWG dem Wachstum der Wirtschaft der Länder förderlich ist".

    So hat das Wirtschaftswachstum Weißrusslands in den Jahren von 2000 bis 2004 bei 6,5 Prozent gelegen. Bei Kasachstan, Kirgisien, Russland und Tadschikistan waren es entsprechend 10,3, 4,8, 6,2 und 9,7 Prozent.

    Die Entwicklung der Integrationsprozesse im Rahmen der EAWG gehe weiter, fuhr Nasarbajew fort. „Wir wollen die Arbeit zur Schaffung eines freien Handelsgebietes ohne Ausnahmen und Einschränkungen fortsetzen", sagte er.

    „Wir werden auch fortfahren, die Zolltarife aufeinander abzustimmen", sagte der kasachische Staatschef. Ihm zufolge haben sich die Zolltarife in Russland, Weißrussland und Kasachstan einander zu 75 Prozent angenähert.

    „Wir werden auch Tadschikistan an diese Kennziffer heranbringen", sagte Nasarbajew.

    Er betonte ferner, dass die gegründete russisch-kasachische Investmentbank für alle Mitglieder der Gemeinschaft offen sei.

    Die nächste Sitzung findet im Juni 2006 in Minsk statt.

    Der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft gehören Weißrussland, Kasachstan, Kirgisien, Russland und Tadschikistan an. Einen Beobachterstatus bei der Gemeinschaft haben Armenien, Moldawien und die Ukraine.