01:19 23 Januar 2017
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    Trotz der beiden kosmischen Fehlschläge in Folge wird es keine Verschiebung von Starts geben

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    MOSKAU, 22. Juni (RIA Nowosti). Die beiden Havarien russischer Raketenträger binnen 19 Stunden werden die nächsten zwei Starts nicht beeinflussen. Geplant ist einer von der Meeresoberfläche am 23. Juni und ein zweiter von Baikonur am 24. Juni, teilte der offizielle Sprecher des Flugleitzentrums, Waleri Lyndin, in einem Gespräch mit RIA Nowosti mit.

    „Die Starts erfolgen mit vollkommen verschiedenen Trägerraketen. Sie werden von unterschiedlichen Unternehmen verantwortet. Die Startplätze unterscheiden sich. Molnija wurde von Plessezk aus gestartet, der Weltraumsegler indes von einem U-Boot in der Barentssee. Der nächste Start erfolgt von der Meeresoberfläche im Stillen Ozean mit einer Trägerrakete Zenit (Sea-Launch-Projekt). Die Proton mit einem Fernmeldesatelliten wird dagegen von Baikonur in Kasachstan aus in die Umlaufbahn gebracht", stellte er fest.

    Der Absturz des Raketenträgers Molnija mit einem militärischen Fernmeldesatelliten beeinflusste auch nicht den Termin für den U-Boot-Start des später ebenfalls abgestürzten einzigartigen Weltraumseglers am 21. Juni.