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    Beschränkungen für ausländische Gesellschafter russischer Firmen müssen minimal sein

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    MOSKAU, 22. Juni (RIA Nowosti). Die geplanten Beschränkungen für eine ausländische Beteiligung an russischen Firmen müssen minimal sein, erklärte Arkadi Dworkowitsch, Chef der Expertenverwaltung des Kreml, am Mittwoch auf einer Konferenz, die von einer Managervereinigung organisiert wurde.

    „Überall, wo eine Partnerschaft mit ausländischen Firmen, ein Technologientransfer und beträchtliche Investitionen notwendig sind, dürfen wir keine Einschränkungen einführen", führte Dworkowitsch aus.

    Ihm zufolge hat die Regierung „bis Oktober/November" eine Gesetzesvorlage vorzulegen, die ausländische Beteiligungen in einigen Wirtschaftsbereichen einschränken soll.

    Heute bestehen solche Einschränkungen in einigen Branchen, sagte der Wirtschaftsberater des Kremls. „Man diskutiert, man bespricht viele Vorgehensweisen".

    Für besonders effektiv hält Dworkowitsch die Praxis der USA. „Es muss ein bestimmtes Verfahren für die Prüfung der Anträge ausländischer Firmen geben, die Aktiva übernehmen wollen. Der Präsident oder andere Machtorgane müssen dabei das Recht haben, unter Anwendung dieser Praxis Beschlüsse zu fassen", äußerte Dworkowitsch. „Dieses Verfahren muss transparent sein", obwohl es schwer zu administrieren sei, fügte er hinzu.

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