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    Föderationsrat ratifizierte Abkommen mit Italien über die Verschrottung ausgedienter russischer Atom-U-Boote

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    MOSKAU, 22. Juni (RIA Nowosti). Der Föderationsrat hat am Mittwoch in einer Plenarsitzung das Abkommen zwischen den Regierungen Russlands und Italiens über die Zusammenarbeit bei der Verschrottung der aus der Seekriegsflotte ausgegliederten russischen Atom-U-Boote und auf dem Gebiet des sicheren Umganges mit radioaktiven Abfällen und ausgebrannten nuklearen Brennelementen ratifiziert. .

    Wie der stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Oberhauses des russischen Parlaments, Gennadi Chripel, informierte, war das Dokument im November 2003 auf der Basis der Vereinbarung über die globale Partnerschaft im Kampf gegen die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen und -materialien unterzeichnet worden.

    „Das Abkommen legt die rechtliche Grundlage für die praktische Nutzung der unentgeltlichen finanziellen und technischen Hilfe Italiens in Höhe von 360 Millionen Euro innerhalb von zehn Jahren zur Sicherstellung der Verschrottung atomgetriebener U-Boote fest und enthält Lösungen für weitere nuklear-ökologische Probleme des sicheren Umganges mit radioaktiven Abfällen und ausgebrannten nuklearen Brennelementen", sagte der Senator.

    Laut Chripel ist das Dokument unter Berücksichtigung des Rahmenabkommens über das vielseitige nuklear-ökologische Programm in Russland abgefasst worden, das im Dezember 2003 von Russland ratifiziert wurde.

    Das Oberhausmitglied bemerkte ferner, dass die Ratifizierung des Abkommens den nationalen Interessen Russlands entspreche, eine Reihe wichtiger außenpolitischer Folgen haben werde und unter anderem die Konsequenz und die Voraussagbarkeit Russlands gegenüber der Völkergemeinschaft beim Erreichen eines hohen Niveaus der nuklearen Sicherheit bekräftigen werde.

    „Die Ratifizierung des Abkommens gestattet es außerdem, die Belastung des föderalen Staatshaushaltes zu verringern und die Auslastung der russischen Betriebe und Organisationen zu sichern, die nach Verträgen italienischer Auftraggeber arbeiten", betonte Chripel.

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