20:49 25 September 2017
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    2,5 Milliarden US-Dollar verliert Russland jährlich durch Antidumping-Maßnahmen

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    MOSKAU, 24. Juni (RIA Nowosti). Russland verliert jährlich 2,5 Milliarden Dollar durch die Antidumping-Maßnahmen, die gegen das Land angewendet werden. Dies teilte Wadim Singman, stellvertretender Direktor des Departements Staatliche Regulierung der außenwirtschaftichen Tätigkeit beim russischen Wirtschaftsministerium, am Freitag auf einer Anhörung im Föderationsrat mit. Auf der Tagesordnung standen Finanzmechanismen zur staatlichen Unterstützung der russischen Exporte im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation (WTO).

    Durch den Beitritt zur WTO erhoffe sich Russland günstigere Bedingungen für den internationalen Marktzugang für Waren und Leistungen, sagte Singman.

    „Darüber hinaus bietet der WTO-Beitritt den russischen Lieferanten die Möglichkeit, von den in den WTO-Staaten üblichen Methoden zur Beilegung von Streitigkeiten Gebrauch zu machen." Der Beitritt zur Welthandelsorganisation würde Russland zudem zusätzliche Investitionen bringen.

    „Gegenwärtig gehört Russland zu den Ländern, gegen die die meisten Antidumping-Maßnahmen angewendet werden", konstatierte Singman. Diesbezüglich stehe die russische Wirtschaft nur China nach. In letzter Zeit sei die Zahl der Einschränkungsmaßnahmen gegen die russischen Exporteure Singman zufolge von 13 auf 100 gestiegen.

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