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    Noch keine Einigung zwischen Russland und der Ukraine über Freihandelszone

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    KIEW, 24. Juni (RIA Nowosti). Die russische und die ukrainische Seite konnten sich hinsichtlich einer uneingeschränkten Freihandelszone noch nicht einigen. Das teilte der Chef des Departements für internationale Zusammenarbeit des Ministeriums für Industrie und Energiewirtschaft Russlands, Dmitri Suchoparow, am Freitag vor Journalisten vor der Sitzung der Expertengruppe zur Formierung des Gemeinsamen Wirtschaftsraumes (GWR) mit.

    Für die Schaffung einer uneingeschränkten Freihandelszone „sind nicht nur Abkommen im Handelsbereich, sondern auch im Bereich der Wettbewerbspolitik und der Subventionierung erforderlich", fuhr Suchoparow fort.

    Die ukrainische Seite hatte bereits früher Russland, Weißrussland und Kasachstan, die neben der Ukraine dem GWR angehören, vorgeschlagen, bis Ende dieses Jahres alle Ausnahmen und Einschränkungen aufzuheben.

    „Wir rechnen mit dem Entgegenkommen der ukrainischen Kollegen. Ich bin zuversichtlich, dass all das, was wir tun, im Interesse unserer Wirtschaftssysteme liegt", betonte Suchoparow.

    Ihm zufolge müssten die Mitgliedsländer des GWR unbedingt eine entsprechende prinzipielle Entscheidung treffen, bislang wurden von den Experten dazu 29 erstrangige Abkommen über die Formierung des GWR erörtert.

    „Aber es gibt eine Nuance - die ukrainische Seite hatte erklärt, sie werde an 14 der 29 Abkommen weiterarbeiten. Deshalb haben wir von 29 Abkommen 14 auf vierseitiger und weitere 15 Dokumente auf dreiseitiger Ebene behandelt", sagte der Mitarbeiter des russischen Ministeriums.

    Wie er weiter bemerkte, haben die Seiten von allen 93 Abkommen zur Formierung des GWR 54 Dokumente behandelt, die Ukraine arbeite an 24 Dokumenten, so Suchoparow.