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    «Rosenergoatom» fehlt Geld zur Außerbetriebsetzung von AKW

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    MOSKAU, 24. Juni (RIA Nowosti). Der russische Staatskonzern für die Produktion von Elektro- und Wärmeenergie in Atomkraftwerken «Rosenergoatom» hat ein Defizit von Finanzmitteln für die Außerbetriebsetzung von Energieblöcken in AKW. Das teilte der Generaldirektor des Konzerns, Stanislaw Antipow, am Freitag in einer Sitzung des Vorstandes des Verbandes der Territorien und Betriebe der Atomenergetik mit.

    Laut dem Experten hat sich das Defizit bei den Mitteln für die Außerbetriebsetzung von Energieblöcken im Jahr 2004 auf rund sechs Milliarden Rubel belaufen. Im Jahr 2010 könnte das Defizit bei mehr als 8,5 Milliarden Rubel liegen.

    Für die Erfüllung der Pläne und Aufgaben, die die Energiestrategie Russlands für die Zeit bis zum Jahr 2020 vorsieht, wird der Konzern laut Antipow insgesamt mindestens 980 Milliarden Rubel benötigen. «Wir könnten diese Mittel durch Kredite unter staatlicher Garantie erhalten», sagte der Generaldirektor.

    Antipow bemerkte, dass das Problem der Mobilisierung von Kreditmitteln für die Entwicklung von «Rosenergoatom» durch die Umwandlung des Konzerns in eine Aktiengesellschaft gelöst werden könne. «Das Problem wird jetzt geregelt», betonte Antipow.

    Ihm zufolge tritt die interdisziplinäre Kommission für die Umwandlung von «Rosenergoatom» in eine Aktiengesellschaft am 28. Juni zusammen. Der Konzern werde in der Sitzung ein Programm unterbreiten, das Vorschläge zur Beschleunigung des Prozesses der Umwandlung des Konzerns in eine Aktiengesellschaft enthält.

    «Die Umwandlung von 'Rosenergoatom' in eine Aktiengesellschaft gestattet es nicht nur, Investitionen zu mobilisieren, sondern gewährleistet gleiche Konkurrenzbedingungen und führt zur Entwicklung von Innovationsprojekten», sagte Antipow.

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