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    Russisches Unternehmen wird zweiten Abschnitt von Wasserkraftwerk Kapanda in Angola bauen

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    MOSKAU, 27. Juni (RIA Nowosti). Der staatliche russische Betrieb Technopromexport und das Ministerium für Energie und Wasserressourcen Angolas haben einen Vertrag im Wert von 112 Millionen Dollar über den zweiten Bauabschnitt des Wasserkraftwerks Kapanda in Angola geschlossen. Die Arbeiten sollen aus einem Kredit finanziert werden, den ein Konsortium russischer Banken der angolanischen Regierung gewährt hat. Die Anleihe hat eine Laufzeit von zehn Jahren, teilte Technopromexport am Montag in Moskau mit.

    Technopromexport werde nach Angaben der Konzernleitung zum ersten Mal ein Kraftwerk im Ausland mit russischen Geldern bauen. Der Konzern ist laut Vertrag für die Projektierung, die Lieferung von Ausrüstungen, ihre Montage und Inbetriebnahme zuständig. Der zweite Abschnitt soll eine Leistung von 260 Megawatt haben. Die Erhöhung der Gesamtleistung des Wasserkraftwerks auf 520 Megawatt nach der Inbetriebnahme des zweiten Blocks wird die Arbeit des Verbundnetzes von Angola stabilisieren, das durch die jahrelangen Kampfhandlungen stark zerstört wurde.

    Im Juni 2004 hatte Technopromexport den ersten Energieblock in Kapanda mit einer Leistung von 260 Megawatt in Betrieb gesetzt. Es handelt sich um das größte Kraftwerk Angolas.

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