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    Verhandlungen zu West-Kurna verlaufen schwer

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    MOSKAU, 28. Juni (RIA Nowosti). Über die Zukunft des Ölfeldes West-Kurna im südlichen Irak, das der russischen Ölfirma Lukoil gehört, wird inzwischen bei schweren Verhandlungen entschieden, erklärte Lukoil-Chef Wagit Alekperow am Dienstag vor Journalisten.

    Für den Herbst plane er eine Reise nach Irak, teilte Alekperow mit. Das Bagdader Büro der Firma funktioniere und Lukoil arbeite mit dem irakischen Ölministerium weiter zusammen.

    Zuvor hatte Alekperow angekündigt, dass eine Vereinbarung mit der irakischen Regierung über eine gemeinsame Erschließung von West-Kurna, einem der größten Ölvorkommen der Welt, noch in diesem Jahr geschlossen werden könne.

    Lukoil besitzt 68,5 Prozent der Anteile an West-Kurna, dessen Ölreserven auf 20 Milliarden Barrel geschätzt werden. Der Anteil der irakischen Seite beträgt 25 Prozent. Als Partner der russischen Firma tritt der amerikanische Ölkonzern ConocoPhillips auf, der die Interessen von Lukoil aus dem noch vor dem Krieg geschlossenen Vertrag durchsetzt.

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